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Gesprächsrunde: „Frauen(-figuren) in der Oper

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Oper existiert nicht im Vakuum. Sie ist im Gegenteil ein Spiegel gesellschaftlicher Machtverhältnisse: Der Kanon konstruiert Vorstellungen davon, „was wertvoll ist und was wertlos“, schreibt Nora Sternfeld. Er ist „eine von Machtverhältnissen bestimmte vorherrschende Idee davon, was erzählt wird und was vergessen werden kann.“ Genau wie etwa in der Literatur oder im Film sind die Geschichten, die auf der Opernbühne erzählt werden, geprägt von einem ,male gaze‘ – dem heteronormativen, sexualisierenden, objektifizierenden Blick auf weibliche Körper. objektifizierenden Blick auf weibliche Körper. Frauenfiguren scheinen in den Werken des Opernkanons dazu verdammt „angegriffen, geschändet, in den Selbstmord getrieben, umgebracht“ zu werden, wie Aliette de Laleu schreibt.

In diesem Panel fragen die Diskutierenden, ob und wenn ja, inwieweit ein feministischer Blick die Oper verändern kann – einerseits auf der Bühne, andererseits in der Rezeption. Genauso wie auf ästhetische Entscheidungen blickt die Runde dabei auf Arbeitsprozesse und Machtstrukturen im Opernbetrieb – von Stoffauswahl und Figurenzeichnung über musikalische Sprache bis hin zu Inszenierung, Körperbilder und Publikumserwartungen. Ziel ist es, Chancen, Widerstände und konkrete Handlungsräume zu benennen, um Oper als zeitgenössisches, vielfältiges und gesellschaftlich relevantes Medium weiterzudenken. Mehr anzeigen Weniger anzeigen

Preisinformation:

17.00€

Location

Aalto-Theater Opernplatz 10 45128 Essen

Location | Theater

Theater und Philharmonie Essen
Theater und Philharmonie Essen Opernplatz 10 45128 Essen

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