Glotzt nicht so romantisch!
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Der Rhein: Eine Flusslandschaft, die politisch aufgeladen ist wie keine zweite und die mitten hinein führt in die Frage, was (oder wer) das eigentlich ist: Deutschland. Seit der Romantik, als die ersten Reisenden aus England das Mittelrheintal touristisch entdeckten, werden der Rhein und seine Ufer in Gedichten, Sagen und Bildern auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bezogen. In der Landschaft wurde etwas wahrgenommen, das die eigene politische Existenz greifbarer machte. Futur3 begibt sich auf die Spuren dieser Reisenden und fragt, welche Bilder heute noch über den Rhein zirkulieren – und was sie uns über unsere Sehnsüchte, Ängste und Identitäten erzählen. Stimmen des 19. Jahrhunderts verweben sich mit O-Tönen aus der Gegenwart und Erlebnissen des Ensembles, um altbekannte Geschichten auf die Probe zu stellen. Zusammen mit dem Publikum begibt sich Futur3 auf eine poetische, kontrastreiche und unterhaltsame Flussreise zwischen Vergangenheit und Zukunft.
© Eine Produktion von Futur3 – freies Theaterkollektiv Köln in Zusammenarbeit mit Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln
Künstlerische Leitung: André Erlen, Stefan H. Kraft
Von und mit: Oleksandra Boldareva, Stefan H. Kraft (Spiel), André Erlen (Regie), Michaela Muchina (Bühnen- und Kostümbild), Annika Loh (Regie- und Projektassistenz), Charlotte Luise Fechner (Text), Sandra Nuy (Dramaturgie), Jörg Ritzenhoff (Musik), Boris Kahnert (Licht), Valerij Lisac (Video), Sarah Youssef (Outside Eye).
Finanzen/Administration: Theresa Heußen | Ticketing: Annika Loh | Öffentlichkeitsarbeit: neurohr&andrae | Social Media: Priska Kubelka | Grafik & Foto: Timo Vogt
Preisinformation:
regulär: 19Euro ermäßigt: 12Euro Koelnpass: 8Euro Förderticket: 28Euro