FOTO: © Markus Niessner
Good Morning! - Szenen einer Befreiung
Das sagt der/die Veranstalter:in:
ACHTUNG! Der Beginn der Vorstellung in Bergen-Belsen ist noch nicht final. Eventuell verschiebt sich der Beginn eine Stunde nach vorn oder hinten. Der Tag bleibt selbstverständlich!
Frühjahr 1945. Eine Frau kommt die Stufen eines Hauses hinunter und blinzelt gegen die Sonne. Ein Mann geht vorbei. Er blickt starr geradeaus. Ein Kind berührt die kalte Hülle eines Panzers und läuft weg. Der Soldat schaut ihm nicht hinterher. Ein Paar tanzt über den Platz. Die Frau dreht sich um und verschwindet wieder im Haus.
Die Stückentwicklung „Good Morning – Szenen einer Befreiung“ beleuchtet zum 80. Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus die Situation unterschiedlicher Figuren in den Tagen und Monaten nach der Ankunft der Alliierten. Was bedeutet das Kriegsende für eine jüdische Person, eine Zwangsarbeiterin, einen NSDAP-Funktionär? Befreiung oder Besatzung? Neuanfang oder Zusammenbruch? Wie begegnen sich Menschen, die gestern noch Täter und Opfer waren? Schauspiel und Videokunst machen die Gefühle, Gedanken, Sehnsüchte und Ängste der Figuren spürbar, legen die dahinterliegenden Vorstellungen und Bedeutungen von Freiheit und Befreiung im Frühjahr 1945 offen und schlagen eine Brücke ins Heute.
Welche Vorstellungen und Bedeutungen von Freiheit formen 80 Jahre nach Kriegsende unsere Gesellschaft? Wo stehen wir heute?
Good Morning, Wolfenbüttel! - Szenen einer Befreiung
Regie: Anne Wittmiß
Text: Anne Wittmiß & folklicht*
Videokunst: Lucian Patermann
Ausstattung: Leah Lichtwitz
mit Regine Gebhardt, Emma Schoepe, Folkert Dücker
Dauer: 80 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahre
HINWEISE ZUR VORSTELLUNG UND BARRIEREFREIHEIT:
- Weil wir Nicht-Theater-Orte bespielen sind leider nicht alle Veranstaltungen barrierefrei! Hinweise zur Barrierefreiheit der einzelnen Spielstätten findest Du hier:
- Lüneburg: https://www.gedenkstaette-lueneburg.de/besuch/barrierefreier-besuch/
- Bergen- Belsen: https://www.bergen-belsen.de/besuch/anfahrt-und-oeffnungszeiten/barrierefreiheit
- Stadthagen: tba
- Gedenkstätte KZ Drütte: Der Zugang zur Gedenkstätte erfolgt in der Regel zu Fuß. Der Fußweg ist für Menschen mit Gehbehinderung nicht barrierefrei: es muss eine längere Treppe genutzt werden. Eine Einfahrt mit dem Auto ist möglich, muss aber beim Sicherheitsdienst gesondert angemeldet werden. Bitte melden Sie sich vorab unter: 05341 / 44581 oder unter besuch@gedenkstaette-salzgitter.de.
Der Zugang und Besuch der Ausstellung „KZ-Häftlinge in der Rüstungsproduktion“ in der Gedenkstätte selbst sind für Menschen mit Gehbehinderung barrierefrei.
Für den Zugang zum Veranstaltungsraum muss eine Stufe überwunden werden.
- Wir möchten gern so vielen Menschen wie möglich Zugang zu Kultur ermöglichen. Das Miniticket richtet sich an Menschen in finanziellen Schwierigkeiten. Gleichzeitig müssen wir dieses Projekt aber natürlich finanzieren und deshalb gibt es das Solidaritätsticket. Mit dem Kauf eines Solidaritätstickets ermöglichst Du uns, das Miniticket anzubieten.