FOTO: © Jonas Heidebrecht

Graphic Novel „Duisburg 1933“

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Graphic Novel „Duisburg 1933“

Umbruch, Freiheitsverlust und Widerstand – eine Comiclesung in zwei Teilen

 

mit Jonas Heidebrecht und Robin Richterich

Eine Stadt im Frühjahr 1933: Seit wenigen Wochen regiert in Berlin die NSDAP, Hitler ist Reichskanzler. Auch in Duisburg wird der Umbruch spürbar, ob auf den Straßen, in den Betrieben oder in den Klassenzimmern. Nach Jahren der instabilen Weimarer Republik ist unklar, wie lange die freiheitsfeindliche NS-Herrschaft andauern wird, doch auf den Straßen macht sich bereits der antisemitische Terror breit. Auch der Druck auf Gewerkschaften und Demokrat*innen steigt mehr und mehr. Die Brüche ziehen sich durch ganze Familien.

Gleich zu Beginn der NS-Diktatur werden zentrale Freiheitsrechte außer Kraft gesetzt, zugleich nimmt der Widerstand gegen das faschistische Regime an Fahrt auf. Die Graphic Novel „DUISBURG 1933“ untersucht aus unterschiedlichen Perspektiven heraus, wie eine Stadtgesellschaft innerhalb weniger Monate in den Faschismus absinkt und erweckt dabei lokalgeschichtliche Figuren zu neuem Leben.

 

Anhand mehrerer Duisburger Biografien erzählen der Illustrator Jonas Heidebrecht und Robin Richterich, Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter am ZfE, Geschichten von Verfolgung und Flucht, vom Verlust der Freiheit für Andersdenkende, aber auch von Widerstand und Opposition.

 

In der ersten Lesung widmen sie sich dem Thema Flucht in die Freiheit, im zweiten Termin dem Aufbau von Widerstandskreisen zur Bekämpfung der NS-Diktatur.

 

Die Graphic Novel ist ein Projekt des Duisburger Zentrums für Erinnerungskultur und wird im Mercator Verlag erscheinen.

Ort: DenkStätte, Eingang des Stadtarchivs, Karmelplatz 5

Location

Zentrum für Erinnerungskultur Karmelplatz 5 47051 Duisburg

Organizer | Sonstiges

Zentrum für Erinnerungskultur

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