Grönland und der Einfluss des Klimawandels - Vortrag und Gespräch
Volkshochschule in Kooperation mit Terre des Hommes e.V.
Wir erleben, wie die Auswirkungen des Klimawandels immer dramatischer werden. Dabei spielt Grönland eine wichtige Rolle. Die riesige Insel verliert lt. GEOMAR, Kiel, derzeit etwa 270 Milliarden Tonnen Eis im Jahr, Tendenz steigend. Die Wissenschaft geht davon aus, dass Grönlands abschmelzenden Eismassen schlussendlich den Wasserspiegel der Weltmeere um sechs bis sieben m erhöhen und zu einem Zusammenbruch der atlantischen Zirkulation führen werden. Ausgehend von zwei Reisen nach Grönland im Abstand von 15 Jahren beleuchtet die Naturwissenschaftlerin Regina Hewer die Frage, wie sich die Insel und das Leben auf ihr verändert hat. Sie geht auf die Geschichte der dort lebenden Menschen ein und zeigt die grandiose Natur, die alles Leben auf der Insel prägt. Und sie berichtet, wie sich die Eisschmelze bereits jetzt auf dieser riesigen Insel auswirkt und mit welchen Konsequenzen wir – vor allem aber die ärmeren Länder des globalen Südens – bei zunehmender Erderwärmung rechnen müssen. Sie schildert aber auch, was die Menschen in Ländern wie Peru und Mosambik bereits heute tun und welche Strategien sie anwenden, um sich nachhaltig vor den Auswirkungen des Klimawandels zu schützen.
Regina Hewer ist Diplom-Ozeanographin, dabei geht es um Physik des Meeres. Im Studium und danach an der Universität hat sie an der Entwicklung der Computermodelle mitgearbeitet, aus denen die heutigen Klimamodelle hervorgegangen sind.
VA-Nr.: 26F11207, Anmeldeschluss: 18.02.2026
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