Beim März-Medizintalk des Kölner Stadt-Anzeiger am 26. März um 19.30 Uhr im Domforum steht die Frage im Mittelpunkt, wie sich eine Erkrankung mit Herpes Zoster verhindern lässt und welche Gruppen besonders profitieren können. Die Gürtelrose kann neben dem typischen Hautausschlag teils langanhaltende Nervenschmerzen verursachen und in einzelnen Fällen auch das Auge betreffen.
Obwohl eine wirksame Impfung zur Verfügung steht, zeigen aktuelle Zahlen von RKI und Krankenkassen, dass viele Menschen ab 60 Jahren noch keinen Schutz aufgebaut haben. Dabei spielt der richtige Zeitpunkt eine zentrale Rolle: Da das Risiko einer Erkrankung mit dem Alter zunimmt und das Virus bei geschwächtem Immunsystem leichter reaktiviert wird, empfehlen Fachleute die Impfung in der Regel ab dem 60. Lebensjahr – für bestimmte chronisch Erkrankte bereits früher.
Über Nutzen, Timing und offene Fragen sprechen Professor Dr. Beate Müller von der Uniklinik Köln und Hausarzt Nils Vogel aus Frechen. Müller erläutert, welche Patientengruppen unbedingt auf einen ausreichenden Schutz achten sollten, während Vogel aus seinem Praxisalltag berichtet, warum manche Menschen zurückhaltend sind und wie er seine Patientinnen und Patienten bei der Entscheidung begleitet.
Der Abend bietet fundierte Informationen, aktuelle Daten und die Möglichkeit, persönliche Fragen zu stellen. Die Veranstaltung wird moderiert von Claudia Lehnen, Chefreporterin beim Kölner Stadt-Anzeiger. Die Platzwahl ist frei.
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