HAUT – HÜLLE, ORGAN, ARCHIV bringt Werke von 28 internationalen in Berlin lebenden Künstlerinnen zusammen. Haut ist ein Supermaterial: form- und dehnbar, atmungsaktiv und selbstregenerierend, Schutzhülle von Körpern, gleichzeitig aber auch Angriffsfläche: verletzbar und empfindlich. Vor allem ist Haut jedoch mit Bedeutungen aufgeladen. Sie ist gesellschaftlich und kulturell kodiert, bestimmt Identitäten, ist Gegenstand von Politik, Religion und nicht zuletzt auch ökonomischer Faktor.
Die Künstlerinnen setzen sich in Video, Audio, Fotografie, Skulptur, Malerei, Zeichnung, Collage, Installation und Performances mit dem Thema Haut auseinander und konfrontieren dieses zugleich mit dem aufgrund seiner Historie patriarchal geprägten Ausstellungsort – der Zitadelle Spandau.