In der historischen Zehntscheuer lässt das Heimatmuseum die Geschichte der Stuttgarter Bezirke Plieningen und Birkach lebendig werden. Die Ausstellung führt durch sechs Räume, die typische Lebenswelten der Region zeigen und dabei ein authentisches Bild vom Alltag früherer Zeiten vermitteln.
Auf den Feldern und in der Scheune dreht sich alles um die Landwirtschaft. Das berühmte Filderkraut spielte hier eine besonders wichtige Rolle und machte Plieningen weit über die Region hinaus bekannt. Die Werkstatt erzählt vom oft mühsamen Arbeitsleben. Im Mittelpunkt steht die historische Kappenmacherei Schad, die das alte Handwerk greifbar macht.
In den vielen Wirtshäusern der Gegend wurde früher gefeiert, diskutiert und gelebt. Im Museum begegnet man dieser Atmosphäre wieder. Studierende aus Hohenheim tauchen auf, genauso wie traditionsreiche Vereine, die das Dorfleben bis heute prägen. Im Rathaus können sich Besuchende in Unterlagen vertiefen, etwa zur Geschichte der Eingemeindungen. Die Küche zeigt historische Geräte und vergessene Rezepte und lädt zu einem Blick in frühere Essgewohnheiten ein.
Ein Fenster in das sogenannte vertikale Dorf Asemwald macht schließlich sichtbar, wie sich die Stadtteile im zwanzigsten Jahrhundert verändert haben. Die drei markanten Hochhäuser prägen bis heute das Bild des südlichen Stuttgarts.
Das Museum bleibt an allen Feiertagen sowie am 24. Dezember und am 31. Dezember geschlossen.
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