FOTO: © Taubert

Heinrich von Kleist - "Der zerbrochene Krug" und die zerbrochene Klassik

Das sagt der/die Veranstalter:in:

In vielfältiger Weise bricht Kleist mit der Formensprache der Klassik und ihrer Suche nach Versöhnung und Harmonie. Die erste Veranstaltung fokussiert die Reibung, die zwischen seiner antagonistischen Welt- und Lebenserfahrung und den Ideen seiner Zeitgenossen entsteht. Sichtbar wird Kleist als Reflexionsfigur einer aufbrechenden Moderne. Es ist diese „skeptische Identität“, die ihn für die Gegenwart interessant macht.

Die zweite Veranstaltung stellt das Lustspiel Der zerbrochene Krug in den Horizont klassischer Ideale und zeigt sein Literaturverständnis, in dem der Mensch nicht als blinder Wahrheitssucher (Ödipus, Faust), sondern als notorischer Lügner (Mephisto, Dorfrichter Adam) sichtbar wird.

Mo 2. Februar, 16-18 Uhr

Das Zerbrechen klassischer Vorstellungen – Kleist als moderne Reflexionsfigur

Mo 9. Februar, 16-18 Uhr

Der zerbrochene Krug und die zerbrochene Klassik – zur Dramaturgie des Lustspiels

 

Dr. habil. Peter Jansen

Dozent für Dramaturgie, Kultur-, Theater- und Philosophiegeschichte, Schauspielschule der Keller, Köln

Schüler*innen 13 Euro / Einzeltermin 7 Euro 

Preisinformation:

Reihe: 26 bzw. Schüler*innen: 13 Euro Einzeltermin: 14 bzw. Schüler*innen: 7 Euro

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