In vielfältiger Weise bricht Kleist mit der Formensprache der Klassik und ihrer Suche nach Versöhnung und Harmonie. Die erste Veranstaltung fokussiert die Reibung, die zwischen seiner antagonistischen Welt- und Lebenserfahrung und den Ideen seiner Zeitgenossen entsteht. Sichtbar wird Kleist als Reflexionsfigur einer aufbrechenden Moderne. Es ist diese „skeptische Identität“, die ihn für die Gegenwart interessant macht.
Die zweite Veranstaltung stellt das Lustspiel Der zerbrochene Krug in den Horizont klassischer Ideale und zeigt sein Literaturverständnis, in dem der Mensch nicht als blinder Wahrheitssucher (Ödipus, Faust), sondern als notorischer Lügner (Mephisto, Dorfrichter Adam) sichtbar wird.
Mo 2. Februar, 16-18 Uhr
Das Zerbrechen klassischer Vorstellungen – Kleist als moderne Reflexionsfigur
Mo 9. Februar, 16-18 Uhr
Der zerbrochene Krug und die zerbrochene Klassik – zur Dramaturgie des Lustspiels
Dr. habil. Peter Jansen
Dozent für Dramaturgie, Kultur-, Theater- und Philosophiegeschichte, Schauspielschule der Keller, Köln
Schüler*innen 13 Euro / Einzeltermin 7 Euro
Preisinformation:
Reihe: 26 bzw. Schüler*innen: 13 Euro Einzeltermin: 14 bzw. Schüler*innen: 7 Euro
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