FOTO: © Ville Vidø

High Tide

Das sagt der/die Veranstalter:in:
In High Tide erforscht Emilie Gregersen das Paradox des Begehrens als Zustand in der Schwebe— ein Festhalten bei gleichzeitigem Wunsch, loszulassen; ein Verweilen an der Schwelle dessen, was noch nicht greifbar ist. Der Titel verweist sowohl auf das zyklische Ansteigen des Meeresspiegels als auch auf Momente gesteigerter emotionaler Intensität, in denen Energie ihren Höhepunkt erreicht und unmittelbar vor der Transformation steht.
Zwischen dem Realen und dem Imaginierten, dem Intimen und dem Theatralen angesiedelt, entfaltet sich die Arbeit als Praxis des Zuhörens innerhalb eines traumähnlichen, rohen und zugleich zarten Universums. Durch Bewegung und Klang lädt der*die Performer*in das Publikum zu einer sinnlichen Reise durch emotionale und körperliche Intensitäten ein, in der Begehren als eine Kraft erfahrbar wird, die Lust und Schmerz gleichermaßen in sich trägt. Entlang von Brüchen und Kontinuitäten ist High Tide geprägt von Herzschmerz, Sehnsucht und Neuanfängen.
High Tide ist ein Solo, kreiert und performt von Emilie Gregersen, entwickelt in Zusammenarbeit mit der Komponistin Karis Zidore, der Lichtdesignerin Veslemøy Rustad Holseter und der Dramaturgin Lydia Östberg Diakité.
Dies ist das zweite Stück von Emilie Gregersen in den Uferstudios, nach den ausverkauften Aufführungen im vergangenen Jahr mit On My Tongue. Ausgangspunkt von Emilie Gregersens choreografischer Arbeit sind spekulative Fiktionen. Geleitet von Neugier sowie dem Hinterfragen und der Transformation von Bedeutung, setzt sie sich mit Themen wie Intimität, erotischer Ambivalenz, dem Unheimlichen und Machtverhältnissen auseinander. Durch körperliche Bewegungspraktiken entwickelt Gregersen inszenierte Performances, die gezielt die Sinne ansprechen.

Preisinformation:

10.00 - 15.00€ Schüler*innenticket: 7.00€

Location

Uferstudios Uferstr. 8/23 13357 Berlin

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