FOTO: © Stiftung Denkmal / Gedenkstätte Flossenbürg

Historischer Rundgang auf dem Gelände der ehemaligen Städtischen Arbeitsanstalt

Das sagt der/die Veranstalter:in:

+++ Rahmenprogramm zur Wanderausstellung »Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute« +++
Ausstellung im Neuen Rathaus der Stadt Leipzig (Untere Wandelhalle) vom 27. Januar bis 30. März 2026 

Der Rundgang informiert über die mehr als hundertjährige Geschichte des Komplexes Riebeckstraße 63 in Leipzig, die vor allem von Ausgrenzung, „Verwahrung“ und Disziplinierung gesellschaftlichen Außenseitertums geprägt ist. Im Mittelpunkt des Rundgangs stehen die Brüche und die Kontinuitäten des Gebäudekomplexes in Bezug auf Themen wie Arbeit, Sexualität und Devianz. Besonders der Alltag von Betroffenen wird anhand biografischer Beispiele veranschaulicht. Am 8. November 1892 eröffnet, war die Städtische Arbeitsanstalt über Jahrzehnte Inbegriff von repressiver Sozialpolitik, Stigmatisierung, Ausgrenzung und Arbeitszwang.

 Die Initiative Riebeckstraße 63 setzt sich für einen Gedenk-, Lern- und Begegnungsort auf dem Gelände der ehemaligen Städtischen Arbeitsanstalt ein.

 

Veranstaltung der Initiative Riebeckstraße 63

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wanderausstellung »Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute« statt. Ein Ausstellungsprojekt der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg in Kooperation mit der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft
Veranstalter: Stadt Leipzig in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig und der Initiative Riebeckstraße 63 e.V.


Riebeckstraße 63
04317 Leipzig
Tram 12, 15, Bus 70, 74 (Technisches Rathaus), Tram 4 (Riebeck-/ Stötteritzer Straße)

 

Location

Riebeckstraße 63 Riebeckstraße 63 04317 Leipzig

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