06.-07.03.2023 | Festival | Konzertsaal & JAKI
Das 2-tägige Festival Houbara - Resonanzen Iran versteht sich als ein Ort des Austauschs, neuer Begegnungen und geteilter Erfahrungen. Das Festival ist Künstler:innen und Ensembles gewidmet, die Genregrenzen infrage stellen und dabei eigene Klangwelten erschaffen und erforschen. Ein Fokus liegt dabei - neben vielschichtiger Musik - auf persischer Lyrik, die nicht nur seit Jahrhunderten zur Weltliteratur gehört, sondern auch im Alltag ein wichtiger Bestandteil iranischer Kulturen ist. Houbara wird kuratiert von Sophie Emilie Beha, NICA artist 2022.
Programm 06.03.:
Reza Askari & Tanasgol Sabbagh
Parvaresh / Noori / Zahedi
Rojin Sharafi
Programm 07.03.:
Yalda Yazdani: Female Singers in Post-Revolutionary Iran (Lecture)
Cymin Samawatie Trio
From the Lips to the Moon mit Pouya Ehsaie und Tara Fatehi
Padideh Naderi & Rouzbeh Motia
Der Houbara ist ein iranischer, endemischer Zugvogel, der vom Aussterben bedroht ist. Der Titel bezieht sich auch auf „Die Konferenz der Vögel” (منطق الطیر) von Fariduddin Attar - eine große mystische Dichtung, die zu den bedeutendsten Werken der persischen Literatur zählt. Sie beschreibt die Wallfahrt von Tausenden von Vögeln der Welt, die auf der Suche nach einem idealen König sind. Am Ende bleiben dreißig Vögel übrig - und erkennen, dass sie selbst der gesuchte König sind.
In Zusammenarbeit mit NICA artist development, Timcheh e.V. und Yalda Yazdani.