Neue Sonderausstellung im Naturmuseum Dortmund
Seit Jahrtausenden breitet sich der Mensch über die Erde aus und gestaltet seinen Lebensraum um. Er baut selbst Städte auf Wasser und in der Wüste, qualmende Industriegebiete dehnen sich immer weiter aus, und der Bergbau öffnet klaffende Wunden in der Erdkruste. In vielen Gegenden erscheint die Erde als ausgedehnter Garten mit weiten Wiesen und Feldern, die in geometrischen Mustern angelegt wurden. Und immer erzeugt der Blick aus der Distanz von 480 bis 680 Kilometern Höhe eine faszinierende Wirkung.
Die Ausstellung führt Besucher*innen auf eine Reise um die Welt, die neben bekannten Schauplätzen wie New York und Venedig auch viele so noch kaum gesehene Orte zum Ziel hat. Von im Sand der Sahara versinkenden Siedlungen führt sie zu den entlegenen, eisigen Rändern der Arktis. Von der weltgrößten Diamantenmine bis zum weltweit höchsten Gebäude reichen die Beispiele für das unermüdliche Streben nach einer Verbesserung der Lebensumstände und nach Macht und Reichtum.
Nicht der Mensch selbst wird in den Aufnahmen sichtbar, sondern das Ergebnis seines gestaltenden Eingreifens auf der Erde. Dieser Blick auf unbekannte und faszinierende Details unseres Lebensumfelds verdeutlicht die Rolle des Menschen als Teil des Systems Erde, aber auch, wie wichtig ein sorgsamer Umgang mit unserem Lebensraum ist.