Heute von Leser:innen weltweit verehrt, war Katherine Mansfield (1888–1923) zu ihren Lebzeiten vor allem eins: unbeliebt. Anfang des 20. Jahrhunderts kommt die gebürtige Neuseeländerin nach London mit dem Ziel, eine berühmte
Schriftstellerin zu werden. Im Dunstkreis der legendären Bloomsbury Group sorgt sie für Furore – und Ärger. Virginia Woolf & Co. empfinden sie als »literarische Unterwelt«, sie selbst hält sich für ein Genie. Gesegnet mit Kreativität, Talent und Humor, schafft sie in kürzester Zeit ein herausragendes Werk und kämpft zugleich gegen ihre zahlreichen Dämonen an.
Die Bestsellerautorin und großartige Erzählerin Michaela Karl zeichnet in Ich brauche einen Liebhaber, der mich am Denken hindert ein umfassendes Bild dieser widersprüchlichen Künstlerin Katherine Mansfield und wirbt zugleich für ihren Wahlspruch »Leben und leben lassen«. Anna Thalbach liest die bemerkenswertesten Texte der unangepassten Bohemienne.