FOTO: © Teatro Atlante

Idiota: Theatervorstellung auf Italienisch

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Theatervorstellung basierend auf dem Roman „Der Idiot“ von Fjodor Dostojewski, adaptiert und dargestellt von Costantino Buttitta. Eine intensive und packende Aufführung, die die Themen Güte, Menschlichkeit und die inneren Konflikte des Protagonisten erforscht.

DE

Schauspiel und szenische Dramaturgie zeichnen sich durch ihren immersiven Ansatz aus: Die Zuschauer werden zu einem integralen Bestandteil der Szene – sie sind nicht nur Beobachter, sondern direkte Gesprächspartner Myschkins.
Der Schauspieler wählt jeden Abend vier „privilegierte“ Frauen aus dem Publikum aus, denen er Geschichten und Rollen zuweist, ihnen einen Gegenstand überreicht, ohne jedoch etwas von ihnen zu verlangen.

Dieses dramaturgische Mittel unterstreicht die Dringlichkeit der behandelten Themen und lässt den klassischen Text mit einem zeitgenössischen Bewusstsein in Dialog treten. Die wenigen Objekte auf der Bühne verwandeln sich im Laufe des Stücks, treten aus und wieder in ihre realistische Bedeutung ein, je nachdem, wie sich die Erzählung entfaltet. Es handelt sich nicht um einen klassischen Monolog, sondern um einen erzählenden Charakter, während das Publikum – eingeladen in das Haus Epantschin oder Zeuge der letzten Stunde eines Verurteilten – nicht antwortet.

Rhythmische Zwischenspiele und surreale Momente fragmentieren und intensivieren die Erzählung und machen die Bühne zu einem Übergangsraum zwischen Realität und Symbolik. Die Geschichte von Marie – mit ihrer universellen Botschaft von Ausgrenzung und Leid – tritt als Gleichnis hervor, das die zeitlichen Grenzen zwischen Text und Gegenwart durchbricht.

Die Regie von Emilio Ajovalasit verleiht dem Stück eine entrückte Emotionalität, durch eine rhythmische und surreale Erzählweise, die intensive emotionale Momente mit Augenblicken von Leichtigkeit und Ironie abwechselt. Myschkins Zerbrechlichkeit spiegelt sich in einer Fragmentierung wider, die die Farben und Widersprüche der russischen Welt Dostojewskis einfängt.

IT

"Idiota" è un monologo tratto dai capitoli V e VI de "L'idiota" di Fëdor Dostoevskij. Il Principe Lev Nikolaevic Miskin, protagonista e “idiota” della storia instaura un dialogo- monologo identificando nel pubblico Elizaveta Prokofevna Epancina e le sue tre figlie: il resto del pubblico sarà, come del resto il Principe, un provvisorio ospite di casa Epancin.

Il monologo si snoda attraverso i temi dell'etica, della pena di morte, la malattia, l'accettazione del diverso, l'amore e la pietà, l'alienazione e la salute mentale dipanandosi tra momenti di intensa emotività, leggerezza e spunti filosofici taglienti. Il cuore della narrazione è la storia di Marie, una giovane donna del paese estero dove Miskin ha vissuto per anni per curare la sua epilessia: il personaggio di Marie, giovane emarginata e disprezzata per le sue scelte di vita dalla comunità del suo povero paese provinciale, trova il suo contrappunto nei personaggi del prete di paese e della madre, così come dei forti e ultimi alleati nella coralità dei bambini del paese e nel Principe stesso.

L'azione scenica è interrotta da momenti surreali, contaminati dai ritmi dell'epilessia, in cui la luce dell'io narrante viene frammentata e contaminata dalla crudezza del mondo circostante, enfatizzando il contrasto tra la fragilità umana e la durezza del mondo che il protagonista racconta. Il linguaggio scelto da Buttitta per adattare il testo di Dostoevskij e la regia di Emilio Ajovalasit aggiungono uno strato di emotività stralunata, mirando a creare una performance teatrale coinvolgente e profonda.

Location

Lettrétage e.V. Veteranenstraße 21 10119 Berlin

Hol dir jetzt die Rausgegangen App!

Sei immer up-to-date mit den neuesten Veranstaltungen in Berlin!