Hamburg, der Erste Weltkrieg und der Tanz
Vor, während und nach den Erschütterungen des Ersten Weltkriegs prägten die Schwestern Falke als frühe Vertreterinnen des künstlerischen Tanzes in Hamburg eine neue Ausdrucksform, die später als Ausdruckstanz bekannt wurde.
Die Ausstellung nähert sich diesem künstlerischen Umfeld anhand historischer Fotografien, Zeitungsberichte, Zeichnungen und Kostümentwürfe von Doris Boeckmann. Filme, Tanz und performative Arbeiten greifen Motive und Bewegungsansätze auf und führen sie aus heutiger Perspektive weiter. Ergänzt wird die Ausstellung durch Arbeiten von Studierenden der University of Europe for Applied Sciences (UE, Altona).
Ein Begleitprogramm mit Performances, Vorträgen, Filmvorführungen und Gesprächen vertieft die Frage nach Kunst und Tanz in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche.
Die Ausstellung basiert auf aktuellen Forschungsergebnissen und jüngsten Nachlassfunden und macht ein bislang kaum beachtetes Kapitel der Hamburger Kulturgeschichte sichtbar.
Weitere Informationen und Veranstaltungstermine: www.parabel.hamburg
Öffnungszeiten: Freitag: 14:00 – 18:00 Uhr, Samstag: 11:00 – 18:00 Uhr, Sonntag: 11:00 – 18:00 Uhr
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Aufgrund der historischen Bausubstanz der Nikodemus-Kirche sind wir leider nur eingeschränkt barrierefrei.
PARABEL. Zentrum für Kunst in Hamburg gGmbH
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