Need music? We do. Zum vierzehnten Mal laden wir euch zum Jahresanfang ins Kafe Kult ein - auf ein Treffen mit neuer Musik im selbstgemachten "gibt's nur einmal so!"-Rahmen. Leise, laut, schräg, bunt, (noch) zu selten gehört, Post-, immer unerwartet. Nur die Preise sind die alten. Kommt rein!
𝗛𝘆𝗽𝗵𝗲𝗻 𝗗𝗮𝘀𝗵 (𝗞𝘆𝗷𝗶𝘄 / 𝗙𝘂𝘀𝗶𝗼𝗻 𝗝𝗮𝘇𝘇)
Hyphen Dash kommen aus Kyjiw zu uns (und zum ersten Mal nach München). Ein Live-Tornado, der mit roher Kraft und musikalischer Meisterklasse alle Genre-Schablonen zerbröselt – Jazz, Rock, Prog, Electronic… mit Lächeln und Leichtigkeit. You’ll be blown away! Hyphen Dash haben neben dem zentralen Album “LATE” und erstaunlichen Livesessions aber auch das Album „Basement 626“, aufgenommen 15 Kilometer von der Frontlinie in der Oblast Donezk. Ein zartes Nachspüren, ein Sound-Flüstern über das Fast-Unsagbare. Und natürlich sind sie live immer für eine Improvisation, eine Wendung gut. Was wir am 17. Januar hören werden? Ihr müsst wohl dabei sein.
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𝗢𝗻𝘆𝗼𝗻 (𝗟𝗲𝗶𝗽𝘇𝗶𝗴 / 𝗥𝗲𝘁𝗿𝗼-𝗙𝘂𝘁𝘂𝗿𝗶𝘀𝘁𝗶𝗰 𝗣𝗼𝘀𝘁𝗽𝘂𝗻𝗸)
Onyon kommen aus Leipzig - und lassen sogar US-Musikblogs schwärmen. Vermutlich, weil alles mit voller Kraft wahr ist. Und in die ferne Zukunft und zum Schließen des Kreises zugleich strebt: Es rattert, dampft und stampft, "Maschinerien" und "machineries" tauchen auf und verschwinden, ein Lofi-Synthie schlubbert die Zeiten von Postpunk und Punk herbei... Man könnte an die darken 80ies denken oder die frühen britischen Punk-Helden. Oder an die Gegenwart, neue Maschinerien. Kohlenstaub und Rattern. Die Realität. Und dazwischen eine Mundharmonika und ein Indie-Hit wie "The Demon". Volle Kraft voraus, im Tanzschritt!
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𝗠𝗶𝗹𝗼 (𝗖𝗼𝗹𝗹𝗲𝗽𝗮𝗴𝗮𝗻𝗲𝗹𝗹𝗼, 𝗜𝗧 / 𝗦𝗻𝗮𝗰𝗸𝘆 𝗠𝗮𝘁𝗵-𝗥𝗼𝗰𝗸)
Wir lieben instrumentale Musik. Vielleicht aber ist 2025 (und 2026) nicht das Jahr für allzu theatralische Gesten - davon ist ja genug. Milo kommen den ganzen Weg aus Mittelitalien. Und sie brauchen keinen Theaterdonner. Sie gehen spazieren mit Gitarre, Bass, Schlagzeug. Okay: Kein Schlendern. Ein Hoppserlauf, ein Springen, Wundern und Niederknien durch Landschaften (Frühling oder Herbst) - da sprießen Dinge am Wegesrand, etwas bewegt sich im Wind, die Welt dreht sich um die eigene Achse, immer ist was los. Und immer ist es gut und schillert. This is music; benvenuto
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𝗙𝗶𝘀 (𝗕𝗲𝗿𝗹𝗶𝗻 / 𝗠𝘂𝗹𝘁𝗶𝗹𝗮𝘆𝗲𝗿𝗲𝗱 𝗙𝘂𝘁𝘂𝗿𝗲-𝗙𝗼𝗹𝗸)
Eine gute Nachricht und eine spannende. Die gute: Fis haben mit "Last Song of the Yeah" das vielleicht beste übersehene Album des Yeahs, pardon, Jahr's, gemacht. Lakonisch, bescheiden, leicht verhangen und voll von Beobachtungen und Instrumenten (Akustikgitarren wie Plastikgerätschaften), die Musik und audiophiles LoFi-Geräusch zugleich sind. Radio-Dept.-esk. Die spannende: Beim innen: welt. gibt es schon die nächste Evolutionsstufe. Versprochen sind unter anderem neue Songs und eine semiakustische Gitarre. Das wird Sneak Peak auf ganz hohem Niveau. Nicht zu übersehen.
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𝗦𝗲𝗮𝘄𝗲𝗮𝘁𝗵𝗲𝗿 (𝗜𝗻𝗴𝗼𝗹𝘀𝘁𝗮𝗱𝘁 / 𝗘𝗺𝗼𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹 𝗣𝗼𝘀𝘁-𝗜𝗻𝗱𝗶𝗲)
Musik ist die Summe ihrer Bestandteile. Bei Seaweather sind das Drums (behände), Bass (knurrig), eine Gitarre (als Erzählerin) und eine (in München) wohlbekannte Stimme. Dazu kein Bedarf, etwas zu verstecken oder zu übertreiben. Das ist die unhörbare Zutat. Indie mit ein wenig Aufruhr von innen und einem Gedanken, einer Idee mehr - die nicht angeben muss, eine Einladung aus den Boxen sein darf. Das klingt bisweilen ein wenig retro. Aber nach einer Zeit, die gerade eben noch gar nicht retro war. Die gerade deshalb tief geschlafen hat. Und mit Seaweather umso wärmer im Gedächtnis schnurrt.
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𝗥𝗼𝘀𝗲 𝗘𝗺𝗺𝗮 (𝗙ü𝗿𝘁𝗵 / 𝗥𝗲𝗮𝗹 𝗦𝗼𝗻𝗴𝘄𝗿𝗶𝘁𝗶𝗻𝗴)
Als songwritender Mensch ist im 21. Jahrhundert mehr falsch als richtig zu machen. Beweise gibt es in allen Metropolen der westlichen Welt zuhauf. Umso erstaunlicher, dass buchstäblich mitten in Bayern jemand die Langeweile und das Klischee umschifft - und das noch mit Songs über die Liebe: Rose Emma. Ja, Stimme, Gitarre (und Geige). Aber dazu synthiehafte Versatzstücke aus den fernen 90ies, eine Ahnung Wummern, ein Popzitat, auch mal ein bewusstes Humpeln und Schleifen im Rhyhtmus und viel echter Elan. Gotta... love it.
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Aftershow-Party ab circa 1 Uhr: Mit Nils Panda (All My Ghosts / Leipzig / Hits only) und Naumative (iar, Little Odessa / München / IndieSynthieFrickelBumms)
Daten und so: innen: welt. Festival | 17.01.26 | Einlass 17.00 Uhr | Kafe Kult, Oberföhringer Str. 156 | Bus 188 Bürgerpark Oberföhring, Tram 16 Prinz-Eugen-Park | Eintritt: 25 Euro Early Bird, 28 Euro Normalpreis, >28 Euro Soli-Ticket | Bier: 4,00 (Augustiner, Tegernseer, …)
Preisinformation:
Normalpreis €28,00 Falls du etwas mehr geben kannst, wirf uns bitte gerne ein paar Extra-Euros in Form eines Soli-Beitrags in den Hut, damit wir auch zukünftig Bands einladen können, die euch und uns begeistern und die Münchner Kulturlandschaft bereichern.
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