FOTO: © HfK Bremen/Sue Wendlandt
Interdisziplinäres Opern-Projekt der HfK Bremen
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Barocke Klangpracht und surrealistische Moderne: Interdisziplinäres Opernprojekt in Halle 1
Die HfK Bremen lädt zu einem außergewöhnlichen Doppelabend ein, „in dem sich barocke Klangpracht und surrealistische Moderne gegenseitig spiegeln und verstärken“, so Regisseur Ansgar Weigner. Weit mehr als 100 Studierende sind vor, neben und auf der Bühne an der Produktion beteiligt. Premiere ist am 9. Juli 2026, 19 Uhr, im Speicher XI A, Halle 1. Weitere Aufführungen: 10./11. Juli 2026, jeweils 19 Uhr, und am 12. Juli 2026, 15 Uhr.
Im ersten Teil präsentiert die Alte-Musik-Abteilung unter der Leitung von Detlef Bratschke das barocke Opern-Pasticcio „Seven“ mit Werken von Henry Purcell – nach einer Idee des südafrikanischen Opernregisseurs Kobie van Rensburg. Ansgar Weigner bindet die Arien und Lieder zu einer existenziellen Geschichte zusammen. Sie zeige „mit feinem Humor und berührender Tragik, wie brüchig vermeintlich stabile Freundschaften werden können, wenn Trost und Hilfe ins Leere laufen“.
Im zweiten Teil schlägt der Abend einen radikalen Bogen in die Moderne: Die Klassische Abteilung der HfK Bremen bringt gemeinsam mit dem großen Hochschulorchester unter der Leitung von An-Hoon Song „Les mamelles de Tirésias“ (uraufgeführt 1947) auf die Bühne, eine „Opéra-bouffe“ von Francis Poulenc. Das Werk negiert so lust- wie humorvoll die klassischen Geschlechterrollen, setzt die sozialwissenschaftliche Theorie von „Doing Gender“ um und wirkt wie eine zeitgemäße Anspielung auf unsere queere, bunte Gesellschaften. Laut Weigner entsteht so ein Abend, „der uns zum Lachen, aber auch zum Nachdenken bringt. Und der uns daran erinnert, dass Musiktheater nicht nur Geschichten erzählt, sondern uns immer wieder neu fragt, wie wir leben wollen – und wie wir miteinander umgehen.“
Preisinformation:
Vergünstigte Tickets für HfK-Angehörige | 5 € HfK-Angehörige können die vergünstigten Tickets im Vorverkauf bei Nordwest-Ticket erwerben. Bitte beachten Sie, dass beim Online-Kauf noch Gebühren hinzukommen. Karten können auch an der jeweiligen Abendkasse gekauft werden, diese öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Eine Reservierung ist nicht möglich.
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