Isabel Lewis und Dirk Bell haben sich in ihrer jeweiligen künstlerischen Praxis mit Formaten der Gastgeber*innenschaft beschäftigt, die emotionale körperliche Erfahrungen ermöglichen. Lewis mit ihrem Hintergrund in Tanz, Literatur und Philosophie, und Bell, der aus der zeitgenössischen Kunst und Szenografie kommt, finden zusammen, um eine ortsspezifische Installation für die Kantine der Sophiensæle zu entwickeln.
Ausgehend von der Beschäftigung mit der historischen Funktion dieses Ortes als Kantine und Veranstaltungsort für den Berliner Handwerkerverein und das Haus des Kunstgewerbes zu Beginn des 20. Jahrhunderts, fragen sie, welche Rolle er für die Sophiensæle als transdisziplinärer Kulturraum im zeitgenössischen Berlin-Mitte spielen könnte.
Gerahmt von Ambient- und atmosphärischen Sounds, entwickelt eine generationenübergreifende Gruppe an Co-Hosts und Kollaborateur*innen aus den Bereichen Gastronomie, Performance, zeitgenössische Kunst, Theater, Club, Literatur und Musik ein fluides Programm aus Workshops, prozessualen Performances, Lesungen und strukturierten Improvisationen. Gäste sind zum Verweilen, Zuhören, Essen, Ausruhen, Tanzen und Sich-Unterhalten eingeladen.
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