Das Museum Küppersmühle präsentiert die bislang umfassendste Einzelausstellung des renommierten spanischen Bildhauers Jaume Plensa. Zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt widmet ein deutsches Museum dem international gefeierten Künstler eine derartige Schau.
Über 50 beeindruckende Skulpturen, ausgewählte Papierarbeiten und eigens für das Museum geschaffene Wandzeichnungen ermöglichen eine einmalige Begegnung mit Plensas kraftvoll poetischer Kunst. Seine Arbeiten bauen Brücken, stellen Fragen und bringen Schönheit in den Alltag – unabhängig von Hautfarbe, Ideologie, Religion oder Geografie.
Plensa ist weltweit bekannt für großformatige Arbeiten im öffentlichen Raum. Herausragend war sein Projekt Secret Garden (2025) anlässlich der Salzburger Festspiele. In Deutschland sind seine Großskulpturen unter anderem in Bonn-Bad Godesberg, Frankfurt am Main und Potsdam zu sehen.
Die Ausstellung eröffnet mit der imposanten Skulptur Flora (2021) im Eingangsbereich und einer spektakulären Installation im Siloraum: Invisible Anna (2018), ein großer, transparenter Kopf aus Edelstahlstäben, der den Raum beherrscht. Acht weitere Ausstellungsräume zeigen die formale und inhaltliche Bandbreite von Plensas Werk: Marmor, Alabaster, Kunststoff, Bronze-, Eisen- und Stahlgüsse in verschiedensten Maßstäben.
Begleitend erscheint eine großformatige Publikation mit Ausstellungsansichten, einem Interview mit Walter Smerling und einem Essay von Clemens Setz.
Plensas Werke sind rätselhaft und inspirierend – sie laden zur Kontemplation über uns selbst, über Schönheit und Erhabenheit ein. Clemens Setz beschreibt es treffend:
„Vor ihnen stehend, bleiben wir allein mit uns selbst, und das nicht eingeschüchtert oder unerfüllt, sondern beschenkt und eigentümlich erhöht.“
Preisinformation:
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