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Jazz Against The Machine

Das sagt der/die Veranstalter:in:

JAZZ AGAINST THE MASHINE

Vielfalt, Spielfreude, Grenzen testen - Von Dienstag, 27. bis Donnerstag, 29. Januar 2026 öffnet das Artheater in Köln-Ehrenfeld die Türen für das mittlerweile seit 18 Jahren stattfindende „Jazz Against The Machine“ Festival. Entstanden aus dem Jazz/Pop-Fachbereich der Hochschule für Musik und Tanz Köln, bietet das studentische Festival eine Bühne für einzigartige musikalische Projekte.

Seit jeher überzeugt das Festival mit einer Vielfalt an Besetzungen und Genres, von Jazz in all seinen Ausdrucksformen, über Rock bis Pop.

Es verbinden sich persönliche, politische, musikalische und poetische Themen unter einem Festival- Motto, zu zeigen, was die Studierenden der Musikhochschule bewegt.

Das vielversprechende Line-Up bringt studentische Spiel- und Experimentierfreude in die einzigartige Atmosphäre des Artheaters: die Bands Iara Serodeo Quintett (brazilian jazz fusion), Dog Soup (meta impro), Asant (indie pop), personne (minimalist pop), Eleven Seconds (acapella magic), Moritz Kröger Quartett (modern jazz), KLSD (heavy jazz-rock fusion), Lara Grogan Band (folk-rock de lux) und KAU & blu quartet (electronic grooves + strings) treffen an drei unvergesslichen Festivaltagen aufeinander.

Line-Up

27.01.26 Dienstag

20 Uhr Iara Serodio Quintett

Matt, Glänzend, Fließend oder neu?

In der neu formierten Besetzung bestehend aus Tenorsaxophon, Gesang, Gitarre, Bass und Schlagzeug entwickelt die Saxophonistin Iara Serodio mit ihren Kompositionen und Arrangements eine eigene musikalische Sprache.

Dabei liegt der Fokus unter anderem auf dem Erzeugen von Klangfarben, dem Erzählen von Geschichten sowohl musikalischer, als auch sprachlicher Natur und der Verschmelzung bestimmter Stile des Jazz.

Iara Serodio - Tenorsax

Lilith Walkenhorst - Gesang

Liam Möller - Gitarre

Xaver Feest - Kontrabass

Jakob Görris - Drums

21 Uhr Dog Soup

Dog Soup fungiert als Meta-Instrument. Durch zahlreiche gemeinsame Sessions entwickelten die vier Kölner Musiker:innen eine gemeinsame Stimme. Gegenseitiges Vertrauen führt zu einer Spielweise, die einen eigenen Organismus suggeriert, der blitzschnell auf Veränderungen und Impulse reagiert.

Damit kreiert die Band lange, dichte Spannungsbögen, in denen geräuschhafte Elemente auf theatralische Momente treffen. Klare Entscheidungen führen zu Überraschungen, sodass das Meta-Instrument Dog Soup ein individuelles Verständnis von Schönheit erschafft.

Philipp Hayduck - Posaune

Ben Jones - Saxophon

Anna Größbrink - Bass

Marius Lamm - Schlagzeug

22 Uhr Jan Liesefeld

ASANT ist das deutschsprachige Indie Pop Projekt um den Musiker Jan Liesefeld.

Hamburger Schule trifft auf new wave und groovige Gitarrenriffs, Melancholie und Euphorie gepaart mit der mal rauen, mal verträumten Stimme von Jan Liesefeld, der

Geschichten aus dem Alltag erzählt und dabei, fast nebensächlich, die großen Themen des Lebens verhandelt.

Bereits seine erste Single schaffte es in den WDR-Hörfunk. Unter dem Namen ASANT veröffentlichte der Multi-Instrumentalist 2019 sein erstes Album „Wir bitten zum Tanz“.

2021 wurde der Song „Teil der Erinnerung“ u.a. von Christopher Annen (AnnenMayKantereit) für die new-heimat-sounds Compilation 2021 ausgewählt.

In 2024 veröffentlichte die Band eine Reihe von 4 Singles und spielte u.a. auf dem KPiP Festival in Rheinberg und dem [wa:|wa:] Festival in Düsseldorf.

Außerdem erhielt der Song „Schatten“ im November 2024 eine Plazierung in der populären Spotifyplaylist „Fresh Finds“, was der Band tausende Plays und neue Follower einbrachte.

Mit Unterstützung des Kulturamts Köln, produziert die Band gerade ihr zweites Album „Fremd in der Welt“, dass im Januar 2026 auf Vinyl erscheinen wird.

Mit dem ASANT-Bandprojekt arbeitet Jan in unterschiedlichen Formationen - ob Solo-

Acoustic, als Duo, Trio oder ganzer Band.

Hiromi Hiomata - Bass, Backing Vocals

Jan Kreisel - Drums

Johann Zeijl - Keys, Gitarre, Backing Vocals

Jan Liesefeld - Vocals, Gitarre, Drum Computer

28.01.26 Mittwoch

20 Uhr personne

Anna Girsberger, Paul Studer und Basil Schreyer mussten sich finden. Alle in den frühen

00er Jahren geboren und in den Spannungsfeldern von digitalem Dopamin, virtualisierten

Begegnungen und Late Stage Capitalism sozialisiert, sind sie bereit, die Schnelllebigkeit

abzuschütteln. Sie sehnen sich nach Bedeutung jenseits des Sichtbaren und nach echten

Verbindungen. «attention economy» ist Kritik einer Welt, die sich zunehmend über Präsenz

definiert, und ihr Gegenentwurf in einem: Analoge, warme, menschliche Musik, die

Assoziationen mit den surrealen Pop-Welten von Aldous Harding, der kompromisslose

Ehrlichkeit von Sophie Hunger und den lyrischen Tiefen von Adrienne Lenker weckt.

Anna Girsberger - Piano und Vocals

Paul Studer - E Bass und Synth Bass

Basil Schreyer - Drums

21 Uhr Merle Böwering

Eleven Seconds ist ein fünfstimmiges Jazzensamble, das sich über ihre Begeisterung zum

Vokaljazz gefunden hat. Von leisen emotionalen Balladen bis zu selbst arrangierten uptempo

jazztunes ist bei ihnen alles zu erwarten.

Durch ihre „Longdistancebandship“ wurde sie erfinderisch und zeigen vor allem Präsenz im

Internet. Im Julie 2025 haben sie erfolgreich beim internationalen a-capella Wettbewerb Vokal.total

den 2. Preis gewonnen und machten dort ihr Wettbewerbsdebut.

Kayla Meyer - Sopran,

Merle Böwering - Sopran

Carolin Smykla - Alt

Tilman Brand - Tenor, Arrangeur

Tobias Happ - Bass

22 Uhr Jan Janzen

„Unknown Waveforms“ ist das zweite Album des Brüsseler Trios KAU, erschienen am

10.10.2025 auf Sdban Records. Das neue Werk setzt bewusst auf Atmosphäre statt auf starre

Formate und erweitert den Bandsound erstmals um ein Kölner Streichquartett namens Blu

Quartet. Der Sound zeigt sich dabei offener und unmittelbarer: Er lebt von menschlicher

Verbindung, live eingefangener Energie und kreativer Spontaneität. KAU entwickelt eigene,

zeitgenössische Interpretationen instrumentaler Musik und schöpft aus einem breiten Spektrum an

Einflüssen – von Jazz und Hip-Hop über klassische Musik bis hin zu elektronischen Klangwelten.

Jan Janzen: Keys, Synths, Vibraphone

Matteo Genovese: Bass, Moog, Sampling Machine

André Bridled: Drums, Fx

Katharina Koch - violin I

Louise Ullrich - violin II

Margo Trofimov - viola

Muriel Bonn - cello

29.01.26 Donnerstag

20 Uhr Lara Grogan

Elisabeth aus Dudelange, Veit aus Echternach, der Werwolf von Bettemburg … Dies sind

einige der Geschichten, die Lara Grogan in ihrer neuen Sammlung von Songs vorstellt,

inspiriert von den wenig bekannten Erzählungen und Legenden aus Luxemburgs

Vergangenheit. Begleitet von ihrer Band in einem Folk-Rock-Sound erweckt sie diese

Geschichten auf eine Weise zum Leben, die sich auch heute relevant anfühlt. Dabei

erforscht sie zeitlose Themen wie Kommunikation, Selbstvertrauen, den Mut zur

Veränderung und die Komplexität der menschlichen Natur.

Mit diesem Projekt möchte Lara ihre Leidenschaft für das Erzählen von Geschichten teilen

und das Publikum dazu einladen, die luxemburgischen Sagen neu zu entdecken und ihre

überraschenden Verbindungen zur Gegenwart auf frische Weise zu erkunden.

Lara Grogan - Gesang, Gitarre, Klavier

Liam Möller - Gitarre

Tristan Sorg - Kontrabass, Backing Vocals

Jonas Heck - Schlagzeug

21 Uhr Moritz Kröger

Das Moritz Kröger Quartett ist ein junges Jazzquartett aus Köln, bestehend aus Studierenden der

HfMT Köln. Die Band spielt überwiegend Eigenkompositionen von Posaunist Moritz Kröger. Der

Sound bewegt sich im modernen Jazz und orientiert sich u. a. an Avishai Cohen oder Marquis Hill:

gesangliche, einprägsame Melodien, getragen von schönen Harmonien und einem treibenden

Groove.

Moritz Kröger - Posaune

Lion Lauer - Klavier

Thomas Bailey - Kontrabass

Jack Wang - Drums

22 Uhr KLSD

|KLSD ist ein automatisches Sound-Bias-Design. Durch den Einsatz eines begrenzt

patentierten Schrägverzahnungskonzeptes in der Besetzung und den musikalischen

Strategien reagiert die Band sofort auf Schlupfereignisse und bringt die Kraft direkt auf den

Boden. Es gibt keine Kniescheiben, die verschleißen könnten, und die Belastbarkeit ist

nahezu unbegrenzt. KLSD integriert sich nahtlos in das Venue, ohne Rattern,

Einschaltgeräusche oder übermäßige Wartungsroutinen und sorgt gleichzeitig für

maximale Kurzweiligkeit, weniger Wartezeiten und niedrigere Störfaktoren.|

Die Band KLSD (Krön – Löbner – Sonnenschein – Drach) formierte sich im September

2021. In der ungewöhnlichen Besetzung mit zwei elektrischen Gitarren, Schlagzeug und

Altsaxofon entsteht ein Klangbild, dessen zugrundeliegende Strategien sich konsequent

zwischen den Polen von Komposition und Improvisation bewegen. Das Repertoire speist

sich aus gemeinsamen Konzepten der Bandmitglieder und lässt Genregrenzen ebenso

selbstverständlich hinter sich wie feste Rollenzuschreibungen.

Trotz räumlich voneinander getrennter Lebensmittelpunkte steht das kollektive Arbeiten im

Zentrum: Material wird gemeinsam entwickelt, individuell interpretiert und imZusammenspiel neu geformt. Daraus resultiert ein Bandsound, der sich gängigen

Kategorisierungen entzieht und gerade durch seine druckvolle Fragilität überzeugt.

2024 wurde KLSD mit dem Mitteldeutschen Jazzpreis ausgezeichnet; zudem erhielt die

Band den Leipziger Jazznachwuchspreis der Marion Ermer Stiftung. Das Debütalbum

„KLSD_1“ erschien im Januar 2025.

Max Löbner - Elektrische Gitarre

Fridolin Krön - Elektrische Gitarre

Julian Drach - Saxofon/FX

Eddie Sonnenschein - Drums

Location

artheater Köln Ehrenfeldgürtel 127 50823 Köln

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