Freitag, 27. Februar 2026, 20 Uhr, Berliner Allee 125, 13088 Berlin
Eintritt 15-20 Euro, VVK über Peter Edel, Abendkasse ab 19.30 Uhr
JAZZNIGHT 3: GENERATIONEN IM GROOVE
FAT‘ N‘ FANCY CHAMBER ENSEMBLE
Bridget Kinneary – viola
Larry DiBello – cello
Roz Macdonald – bass
Dexter Stanley-Tauvao – drums
ALLAN PRASKIN QUARTET
Allan Praskin – sax
Ulli Bartel – violin
Ben Lehmann – bass
Heinrich Köbberling - drums
Jazznacht im PETER EDEL 3: Generationen im Groove
Die dritte von Jazz am Helmholtzplatz e.V. gestaltete Jazznacht im Peter Edel bringt zwei Bands zusammen, die unterschiedliche Generationen repräsentieren und ihre Wurzeln im Great American Songbook haben – zugleich aber regionale wie internationale Strömungen aufgenommen und weiterentwickelt haben. Gemeinsamer Nenner des Abends ist der Groove: als energetische Basis, als Motor für Improvisation und als verbindendes Element, auch wenn sich Rhythmen, Konzepte und polyphone Ansätze deutlich unterscheiden.
„Groove“ wird hier als offener Begriff für das rhythmische Energie- und Spannungsfeld verstanden, das den Jazz von seinen frühen Formen bis zum Free Jazz trägt – jenseits der historisch enger gefassten Kategorie des Swing.
Den Auftakt macht eine Formation um Dexter Stanley-Tauvao. Der Saxophonist stammt aus Samoa, wuchs in Wellington (Neuseeland) auf und wurde sowohl in Neuseeland als auch in New York City ausgebildet. Bis vor etwa einem Jahr lebte er als Fulbright-Stipendiat in New York, wo er u. a. das erste Asia-Pacific Jazz Orchestra mitbegründete, inzwischen lebt er wieder in Berlin. Stanley-Tauvao fühlt sich besonders vom Sound großer Jazzorchester angezogen, präsentiert an diesem Abend jedoch eine kleinere Formation, die Raum für dichte Grooves und offene Improvisation lässt.
Die zweite Band des Abends ist das Allan Praskin Quartett. Allan Praskin gilt als Meister des Altsaxophons – ein Musiker, der das Great American Songbook verinnerlicht hat und in seinem virtuosen, kreativen und nuancenreichen Spiel das gesamte Wissen des Jazz des 20. Jahrhunderts bündelt. Seine Karriere begann im legendären Lighthouse Café in Los Angeles, wo er mit Größen des West Coast Jazz wie Chet Baker auftrat – ein Ort, der später sogar im oscarprämierten Film La La Land verewigt wurde.
Ende der 1960er Jahre tauchte Praskin in New York tief in die Avantgarde- und Loft-Szene des freien Jazz ein. Nach vielen Jahren als Professor an der Anton Bruckner Universität Linz und an der Universität Passau lebt er heute in Berlin. Mit Ulli Bartel (Violine), Ben Lehmann (Bass) und Heinrich Köbberling (Drums, Jazz-Institut Berlin) hat er ein außergewöhnliches Quartett geformt.
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