FOTO: © Jüdisches Museum Berlin, Foto: Yves Sucksdorff

Jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland - Dauerausstellung im Jüdischen Museum Berlin

Ausstellung Bildung Kunst Unterhaltung Familie Literatur

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Der Besuch des Museums ist nur mit einem Zeitfenster-Ticket möglich. Bitte buchen Sie dieses vorab in unserem Ticket-Shop. Für die Dauer­ausstellung ist das Ticket kosten­los.

Facettenreich, vielstimmig und interaktiv zeigt unsere neue Dauer­ausstellung auf mehr als 3.500 Quadratmetern jüdische Geschichte und Kultur in Deutschland.

Historischer Rund­gang – spannende Ausblicke

Eine Video­installation im Libeskind-Bau, die eigens für die Ausstellung produzierte Arbeit Drummerrsss des israelischen Künstlers Gilad Ratman, bildet den Auftakt, bevor es durch die Achsen und über die markante Treppe in die Ausstellungs­räume geht. Dort lädt ein skulptural gestalteter Willkommens­punkt die Besucher*innen zum Ankommen und Mitmachen ein.

Im anschließenden Ausstellungs­rundgang wechselt sich historische Erzählung mit Einblicken in jüdische Kultur und Religion ab: Was ist im Judentum heilig? Was passiert am Schabbat? Welchen Klang hat das Judentum?

Einblicke in jüdische Kultur und Tradition

Neben klassischen Objekt­präsentationen erwarten die Besucher*innen auf zwei Etagen außerdem Kunst­installationen, Hands-on Stationen und Virtual Reality. Stärker als zuvor präsentiert die Ausstellung den Reichtum der museums­eigenen Sammlung: Von mehr als 1000 Objekten stammen über 70 Prozent aus dem eigenen Depot. Um sie in neuem Glanz erstrahlen zu lassen, haben die Restaurator*innen in den vergangenen Monaten viele Objekte für die Ausstellung vorbereitet.

Mehr Raum für jüdische Gegenwart

Die Ausstellung gliedert sich in fünf historische Kapitel, die von den Anfängen jüdischen Lebens in Aschkenas über die Emanzipations­bewegung der Aufklärung und deren Scheitern bis in die Gegenwart reichen. Der Nationalsozialismus und das Kapitel Nach 1945 nehmen dabei den größten Raum ein. Hier stehen Themen wie Restitution und Wieder­gutmachung, das Verhältnis zu Israel und die russisch­sprachige Einwanderung ab 1990 im Mittelpunkt. Die Video­installation Mesubin (Die Versammelten) macht als „Schlusschor“ die Viel­stimmigkeit gegen­wärtigen jüdischen Lebens sichtbar.

Eine Ausstellung – echte Teamarbeit!

Die Ausstellung wurde von einem über 20-köpfigen Kurator*innen­team in enger Abstimmung mit der Arbeits­gemeinschaft chezweitz GmbH/Hella Rolfes Architekten BDA entwickelt.

Preisinformation:

Eintritt frei mit einem Zeitfenster-Ticket aus dem Ticket-Shop

Location

Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin

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