FOTO: © Thilo Schmülgen

Juli Veedeltour - Komm doch mit nach Lindenthal

TAGESTIPP Aktiv & Kreativ

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Neuer Monat, neues Veedel. Die Planung ist immer genauso spannend wie der Abend selber. Welches Viertel nehmen wir? Welches Restaurant, welche Kneipen probieren wir aus?  Diesmal entdecken wir gemeinsam mir dir Lindenthal, denn hier gibt's alles, außer Parkplätze. 😉

Jeden Monat entdecken wir gemeinsam mit unserem Partner Haus Kölscher Brautradition ein Veedel für dich. Ein kühles Kölsch genießen, einen Drink zu dir nehmen, leckeres & besonderes Essen im Veedel oder einfach nur einen Blick auf Besonderheiten werfen? Wir verraten dir die Highlights in unserer Veedeltour und du kannst dir einfach dein Handy zur Hand nehmen und unseren Tipps auf den Grund gehen.

1. Stopp Culinarius:

Lindenthal hat viel zu bieten: einen Tierpark, Grünanlagen, die Uni mit diversen Fakultäten sowie die Uniklinik und sogar zwei historische Wohnhäuser Konrad Adenauers. Rund um die Dürener Straße kann man ausgezeichnet einkaufen und ausgehen. Shoppen wollen wir nicht, aber die Kneipentauglichkeit testen wir heute auf Herz und Nieren.

Auf der Dürener Straße 193 bis 197 befindet sich eine Anlaufstelle für richtig gute, italienische Küche. Das „Culinarius“. Die Inhaber sind waschechte Italiener. Das sieht man nicht nur an der Karte, man schmeckt es auch. Das wollen wir genauer wissen und haben einen Platz auf der Terrasse reserviert. Die Bedienung ist super freundlich und bringt uns zum Platz. Wir fangen mit der Vorspeise und teilen uns eine vegetarische Vorspeisenplatte. Bei der Hauptspeise mischen wir die Gerichte von der Wochenkarte: Tortelloni Walnuss-Gorgonzola, Pappardelle mit Rinderfiletspitzen, Doradenfilet mit Mandelkruste und Spargelpesto, Pizza Nonno Amelia und Taglioline Frutti di Mare. Bei den Pasta-Namen, haben wir keine Ahnung was uns auf dem Teller erwartet. Wir sind gespannt, welche Form die Pasta haben wird. Und dann kommt auch schon unsere Bestellung, sieht mega aus und riecht lecker. Flott noch ein Sion Kölsch bestellt, so dass wir es zum Essen genießen können. Wir sind maximal erfreut und halten tatsächlich alle mal die Klappe. Erstaunlich. Wir sind uns alle einig: Super gut! Für Nachtisch ist leider kein Platz mehr, aber einen Espresso geht immer!

2. Stopp Sion im Schäfer:

Langsam machen wir uns auf den Weg zur zweiten Station für heute: dem „Sion im Schäfer“. Dafür müssen wir nur die Straße überqueren und sind schon da. Wir stellen uns mit an einen der Stehtische und kommen mit zwei alteingesessenen Lindenthalern ins Gespräch. Ein Sion Kölsch später haben wir ne ganze Menge über den Kölner Westen erfahren. Interessant, wenn Insider aus dem Nähkästchen plaudern. Wir laden die beiden noch auf ein Kölsch ein, machen uns dann aber wieder auf den Weg.

3. Stopp Zum kleinen Geißbock:

Stadteinwärts gehen wir nicht weit bis „Zum kleinen Geißbock“. Der Name ist Programm: Hier wird dem 1. FC Köln gehuldigt. Heute ist kein Spiel also gibt es zum Glück freie Plätze. Wir gönnen uns unser Kölsch an der Theke, tauschen uns, wer hätte es gedacht, über Fußball aus und sind froh, dass wir nicht rausgeschmissen werden, weil wir nicht alle FC Fans sind. Bevor sich das ändert, ziehen wir weiter.

4. Stopp das Faro:

An der nächsten Ecke legen wir einen Stopp im „Faro“ ein. Inhaber und Leuchtturmwärter Filippo Mugnos kennt hier scheinbar wirklich jeden. Wir werden direkt als "Neulinge" enttarnt und er setzt sich zu uns, um uns kennen zu lernen: Wer seid ihr? Woher kommt ihr und was treibt euch hier her? Ihm gefällt unsere Ein-Kölsch-Tour. Er schwärmt noch ein bisschen über „sein“ Veedel, bevor wir uns verabschieden.

5. Stopp Alt Melaten:

Vorbei an der Tanzschule „Van Hasselt“ (Wart ihr hier auch? Erinnerungen kommen hoch.), dem Rosengarten und dem Kanal kommen wir zur Aachener Straße und unserem letzten Halt für heute, „Alt Melaten“. Hier erwartet uns aber nicht nur das letzte Kölsch des Abends, wir haben uns als kleines Add on spontan noch für eine Stunde die Kegelbahn im Keller gemietet. Als wir unten ankommen, müssen wir alle lachen. Wir sind wohl mit der Zeitmaschine gefahren und in den 70ern angekommen. Mit einem Kölsch in der Hand checken wir erst mal die Bahn und die Spielregeln aus. Als wir den Dreh raushaben, finden wir es mega und sind etwas enttäuscht, als die gebuchte Stunde wie im Flug vergangen ist. Was nehmen wir mit? Öfter mal was Neues ausprobieren!

Hol dir jetzt die Rausgegangen App!

Sei immer up-to-date mit den neuesten Veranstaltungen in Köln!

Weitere Tipps für Köln