Nach viel beachteten Aufführungen der Vorstellung „O Bella Italia“ hat Kalle Kubik mit Giacomo di Benedetto und Marcus Schinkel einen neuen musikalisch-literarischen Abend erarbeitet.
Cala la notte: ein Streifzug durch die Nacht, eine Reise in die Finsternis, die in der Dämmerung beginnt und im Morgengrauen endet. Ähnlich im Aufbau von „O Bella Italia“ werden u.a. Musiknummern der Beatles, von Sting, Falco, Elvis, Phil Collins, Ulrich Tukur, Marcus Schinkel, Friedrich Hollaender, Theo Mackeben, Peter Kreuder mit Texten von Mathias Claudius, Clemens von Brentano, Eichendorff, Shakespeare, Goethe, Hesse, Kästner, Tucholsky, Bachmann, Fassbinder, Kubik, Enzensberger und Robert Gernhardt in einen Zusammenhang gestellt, dass das geneigte Publikum sehr schnell feststellen wird – sofern es dies nicht schon weiß – dass die Nacht nicht allein zum Schlafen da ist, dass es drei Arten von Dämmerung gibt, dass der Dämmerschoppen auf eine gewisse Art und Weise mit der Götterdämmerung in Beziehung steht, dass „Night & Day“ nicht nur eine Kaffeemarke ist, sich in der Nacht, auf offener Straße, ein Kneipenwirt entkleidet, ein Nachtgespenst schlafenden Frauen die Bettdecke wegzieht, es viel unverbrauchte Zärtlichkeit in Hotelzimmern gibt, und viele, viele Dinge nur in der Nacht erträglich, zauberhaft, poetisch – einfach am Schönsten sind.