Die Ferenc-Fricsay-Akademie des DSO engagiert sich seit 1992 für die Nachwuchsausbildung.
Wer heute eine Musikhochschule verlässt, ist bestens ausgebildet, technisch brillant, hochmotiviert und künstlerisch neugierig. Gute Voraussetzungen für Orchestermusiker:innen – aber nicht genug. Denn das Berufsbild erfordert neben der Beherrschung des Instruments etwa auch die Fähigkeit, Teil einer Gruppe zu werden, seine individuelle Musikalität ins Kollektiv des Orchesters einzubringen, sich optimal und zeitökonomisch auf neues Repertoire vorzubereiten. Nach bestandenem Probespiel haben zehn junge Musiker:innen jeweils zwei Jahre lang die Möglichkeit, sich in der Praxis zu beweisen und die Arbeit eines professionellen Orchesters kennenzulernen und mitzugestalten: bei Rundfunk- und CD-Aufnahmen, in Symphonie- und Kammerkonzerten.
Den Akademist:innen stehen mit dem Geiger Jakob Encke, der Cellistin Leslie Riva-Ruppert sowie dem Kontrabassisten Matthias Hendel drei DSO-Kolleg:innen in allen Belangen des Orchesteralltags mit Rat und Tat zur Seite. Die Akademist:innen nehmen an Workshops zur Vorbereitung an Probespielen teil, sie werden von den Stimmführer:innen unterrichtet und widmen sich intensiv auch der Kammermusik – der besten Schule für sensible musikalische Kommunikation. Im Juni sind sie dann gemeinsam mit Mitgliedern des DSO in einem Kammerkonzert zu erleben
Programm:
Anton Webern
Langsamer Satz für Streichquartett
Ludwig van Beethoven
Streichquartett Nr. 11 f-Moll
Béla Bartók
Streichquartett Nr. 3
George Onslow
Streichquintett Nr. 23 a-Moll