FOTO: © Frauenkultur

Kein Fußballspiel: Defizite des Palästina-Aktivismus und andere Perspektiven auf den Israel-Hamas-Krieg aus Sicht von Betroffenen

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Veranstaltungsblock Teil 1

18.00 - 18.45 Uhr: Wie bestimmte Akteur:innen hinter dem Palästina-Aktivismus den Zusammenhalt unterminieren und Hass fördern I

Referentin: M. Arkadieff

Bewusst oder unbewusst antisemitisch motivierte Desinformationskampagnen bestimmen vielfach den Diskurs zum Nah-Ost-Konflikt. Damit ist einerseits den Israelis Unrecht getan – andererseits werden Palästinenser:innen entmündigt und in post-kolonialistischer Manier auf die Rolle passiver Opfer reduziert. Damit fehlen im Diskurs tatsächlich glaubwürdige institutionalisierte Quellen, die unverhältnismäßige Gewalt dokumentieren.

 

19.00 - 21.30 Uhr: On the necessity of peace between the Palestinians and the Israelis

Referent: Mohammed Nafez Altooll

Mohammed Nafez Altooll ist Friedensaktivist: „Israeli poet Yehuda Amichai wrote that war does not end when the last bullet is fired, but when a child is born knowing that he has neighbors, not enemies.“ | „Der israelische Dichter Yehuda Amichai schrieb, dass der Krieg nicht mit dem Abschuss der letzten Kugel endet, sondern erst mit der Geburt eines Kindes, das weiß, dass es Nachbarn und keine Feinde hat.“

Als mehrfacher Leidtragender des Krieges und langjähriger Anti-Hamas-Aktivist ist seine Perspektive unentbehrlich. Mohammed spricht über Frieden als Notwendigkeit und gemeinsame Verantwortung – auch aufgrund der gemeinsamen kulturellen Wurzeln in zwei der abrahamitischen Religionen. Seine Verluste, sagt er, bringen ihn nicht weg von den Israelis, sondern bringen ihm auch ihrem Schmerz näher.

Veranstaltungsblock Teil 2 am Do., 12.02.2026

 

Location

Soziokulturelles Zentrum Frauenkultur e.V Windscheidstraße 51 04277 Leipzig

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