Ko Shin Moon sind an der Schnittstelle zwischen traditionellen Saiteninstrumenten Asiens, des Mittleren Ostens und Nordafrikas und den sphärischen Weiten elektronischer Klangerzeugung entstanden. In ihrem Studio in Paris erschaffen sie außerweltliche, hybride Melodien, in denen Psychedelia, Space-Disco und Synth-Folk zu einem ungewöhnlichen Mix verschmelzen. Ihr Credo: Eklektizismus, Kosmopolitismus und Hybridität. Mit ihrem aktuellen Album „Sîn“ sind sie jetzt auf Tour und bringen eine mitreißende Mischung aus psychedelischer Clubmusik und hypnotischen Grooves auf die Gretchen-Bühne.
Ihr erstes, selbstbetiteltes Album erschien 2017 und verstand sich als Versuch, traditionelle Melodien zu erforschen und ihnen zugleich zu begegnen – durch die Verbindung von Instrumentalaufnahmen und Samples. Eine musikalische Reise, auf der Repertoires, Genres und Epochen zu einer neuen Sprache verschmolzen. Die Vision: Hörgewohnheiten durch offene Grenzen neu zu denken.
2019 lud die Französische Nationalbibliothek Ko Shin Moon ein, neue Stücke auf Basis ihres umfangreichen und globalen Klangarchivs zu entwickeln. Die einzige Vorgabe: ausschließlich mit Schellackplatten im 78-U/min-Format zu arbeiten. Das Ergebnis war ihr Album „78 fragments“.
Auf ihrem dritten Album „Leïla Nova“ (2020) verzichtete die Band bewusst auf Sampling, um sich erneut als Live-Band zu behaupten. Die zehn Stücke zeichnen eine Pilgerreise von Ost nach West nach – eine kosmische Synthese unterschiedlicher Welten und musikalischer Traditionen.
Ebenfalls 2020 startete Ko Shin Moon auf ihrem eigenen Label Total Totem die Reihe „Miniature“, eine Hommage an Pop- und Folkkulturen rund um das Mittelmeer. Zwischen 2022 und 2025 präsentierte die Band diese Arbeiten auf einer ausgedehnten Tour mit Konzerten in Europa, Großbritannien, Kanada, Nordafrika und Asien. Während der Tour komponierte die Band kontinuierlich und entwickelte Melodiefragmente, die sie live weiterbearbeitete. Getragen von der rohen Energie der Auftritte entstand so eine Sammlung neuer Stücke, genährt durch den Austausch mit dem Publikum und durch Begegnungen mit Musiker*innen. Das Ergebnis ist ihr aktuelles Album „Sîn“, in dem sich ein Kaleidoskop von Referenzen entfaltet, das unterschiedliche Strömungen psychedelischer und elektronischer Musik umspannt und dazu einlädt, Zeit und Raum zu überwinden. Unbedingt reinhören und ins Gretchen kommen – es wird gut!
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