Bis heute ist die europäische Migrationspolitik von kolonialen Kontinuitäten geprägt. Die Toten an Europas Außengrenzen und die hohe Zahl von Geflüchteten in Gefängnissen zeugen von diesem Erbe.
Das Recht auf Bewegungsfreiheit bleibt ein Privileg einzelner, denn Migration wird immer noch kriminalisiert. Überall sitzen geflüchtete Menschen im Gefängnis – auf Kreta sind es über hundert Jugendliche aus dem Sudan. Der einzige Vorwurf: Sie seien unrechtmäßig in die EU eingereist und sollen anderen Menschen auf der Flucht geholfen zu haben. Gemeinsam stellen wir uns der Kriminalisierung entgegen und setzen uns für das Recht auf Bewegungsfreiheit ein. Mit dem Fonds für Bewegungsfreiheit unterstützen medico international und de:criminalize geflüchtete Menschen, die unrechtmäßig inhaftiert sind oder sich juristisch verteidigen müssen.
Die Arbeit des Fonds ist der Ausgangspunkt für die Veranstaltung, die nach neuen Formen von Solidarität sucht – angesichts der gesellschaftlichen Rechtsverschiebung im Inneren und der zunehmenden Entrechtung von Geflüchteten an Europas Außengrenzen. Dabei richtet sie den Blick auch zurück in die Geschichte, um koloniale Kontinuitäten offenzulegen.
Wir bringen Aktivist:innen auf die Bühne, die die Mauern Europas überwunden haben und hier für das Recht auf Bewegungsfreiheit streiten, Wissenschaftler:innen, die die Kontinuitäten kolonialer Praktiken beleuchten und solidarischen Unterstützer:innen. Mit Performance, Film und Musik.
Nach der Vorstellung geht's in den Buttclub St. Pauli zur MASTIKA SOUNDS MEETS FONDS FÜR BEWEGUNGSFREIHEIT – SOLIPARTY! Einlass ab 22:30.
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