In der Astronomie beschreibt der Begriff Konstellation die Stellung der Himmelskörper zueinander, und zwar von der Erde aus gesehen. Auf Kunstwerke ganz allgemein oder ganz konkret auf Ballette bezogen lässt sich dieses Konzept übertragen, und so wird im Ballettabend Konstellationen eine Art Expedition unternommen. Erkundet wird, wie sich fünf oder sechs kürzere Ballette oder Ausschnitte aus Balletten zueinander verhalten, wenn sie absichtsvoll nebeneinandergestellt werden. Laurent Hilaire hat für Konstellationen Stücke ausgewählt, deren Choreograph:innen zum Repertoire des Staatsballetts eine besondere Verbindung haben bzw. deren Arbeiten in München bereits gezeigt worden sind. Ergänzt wird der Ballettabend durch eine Neukreation von Simon Adamson-De Luca, der in den Spielzeiten 2023/24 und 2024/25 Mitglied des Bayerischen Junior Balletts München war und sich bei der Herbstmatinee 2024 der Heinz-Bosl-Stiftung mit Return to Innocence dem Münchner Publikum als Choreograph vorstellte. Bei der Herbstmatinee 2025 wurde ihm hierfür der Heinz-Preis-Bosl-Preis verliehen. Insofern darf sich das Münchner Publikum auf ein Wiedersehen mit alten wie auch mit flüchtigen Bekannten freuen – und sogar auf die Begegnung mit etwas ganz Neuem. Dies mit dem Ziel, über die ausgewählten Werke und Werkteile sehend und hörend ein neues Beziehungsnetz ausbreiten zu können.
Gemeinsam Events erleben
Events werden noch schöner wenn wir sie teilen! Deshalb kannst du dich jetzt mit Friends und anderen Usern vernetzen um Events gemeinsam zu besuchen. Loslegen