Sophia Kennedys einzigartiger Soundtrack zur modernen Melancholie, der den Glamour vergangener Ären mit der dekonstruierten Moderne der Clubmusik verbindet. Begleitet von Moritz Fasbender, der mit atmosphärischer Dichte und präpariertem Klavier zwischen düsterem Film Noir-Score und epischer Weite wandelt.
Sophia Kennedys Musik klingt manchmal wie der Soundtrack zu einer Welt, die am Faden der Erinnerungen hängt. Sie vereint den Glamour und den morbiden Charme von Retro-Melodien aus den 1960er oder 70er Jahren und ist doch ganz und gar der dekonstruierten Moderne der Clubmusik verpflichtet. Die Songs können die Atmosphäre im Bruchteil einer Sekunde verändern, wie die Single “Orange Tic Tac” eindrucksvoll zeigt, die zwischen bedrohlichen, düsteren Trap-Beats und beruhigenden Crooner-Melodien wechselt. Ihr zweites Album Monsters, das auf City Slang erschienen ist, ist voller Wendungen und Momente der Schönheit, die mit Paranoia durchsetzt sind. Der Titel selbst ist ein selbstironischer, comicartiger Kommentar zum Künstlerdasein, der versucht, seine eigenen Kreationen wie wild gewordene “Monster” zu zähmen, aber auch eine Anspielung auf eine allgemein bedrohliche Spannung in der Welt. Monsters ist Popmusik am Rande des Ruins, aber es ist keine Lobeshymne, sondern eine Tear Down Party!Den Abend eröffnet Moritz Fasbender – Alias der Komponistin Friederike Bernhardt. Ihre Instrumentalmusik wandelt mit atmosphärischer Dichte mittels analoger Elektronik und präpariertem Klavier zwischen skizzenhaften Miniaturen, düster, dräuendem Film Noir-Score und epischer Weite.