FOTO: © Lars Borges / Sony Classical

Konzert am Karfreitag

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Es ist eine Zeit tiefer Trauer und zugleich einer der höchsten Feiertage im Kirchenjahr: An Karfreitag gedenken die Christen der Kreuzigung Jesu. Diese Stimmung – zugleich aber auch musikalischen Trost – vermittelt das Konzerthausorchester Berlin unter Leitung von Clemens Schuldt am 15. April mit seinem Programm, das im Großen Saal erklingt. Mozarts „Maurerische Trauermusik“ entstand 1785 und wurde erstmals bei Beerdigungsfeierlichkeiten einer Freimaurerloge gespielt. Bachs „Sechsstimmiges Ricerar“ stammt aus dem „Musikalischen Opfer“, einem Teil seines Spätwerks. Mendelssohn Bartholdys Oratorien haben dank ihrer zeitlosen biblischen Sujets und der Verbindung von „Elementen der musikalischen Romantik mit dem kraftvollen Chorstil Händels und dem reflektierenden Choral Bach“ bis heute einen festen Platz im Musikleben. „Paulus“ komponierte Mendelssohn unter Eindruck der von ihm geleiteten Wiederaufführung von Bachs „Matthäuspassion“ 1829, „Elias“ folgte 1846 ein Jahr vor seinem Tod. Bariton Benjamin Appl ist mit drei Arien daraus zu Gast und interpretiert außerdem zwei von Anton Webern für Singstimme und Orchester bearbeitete Schubert-Lieder. Zum Abschluss erklingt Franz Schuberts vielgeliebte Sinfonie mit dem Beinamen „Unvollendete“ und gibt so dem Gedanken Raum, dass das irdische Leben unvollendet bleiben muss.

Location

Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt
10117 Berlin

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