Konzert: Love God Chaos (Alternative-/Indie-/Art-Rock)

FOTO: © Marija Kanizaj

Konzert: Love God Chaos (Alternative-/Indie-/Art-Rock)

Noch niemand hat sich das Event gemerkt.

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Willkommen in der „Augendisko“! Love God Chaos feiern das Leben und veröffentlichen ein Album, das ein kravoller Mix aus Wort und Klang, Ironie und Ernst, Provokation und Poesie ist.

Man kennt Love God Chaos als Band, die „ungewöhnliche, hoch infeköse Lieder mit poetischen Texten“ (GUITAR – Kurier) schreibt, die „gefinkelte Progrock/Indie-Pop-Finten schlägt“ und musikalisch „das verrucht Abstrakte feiert“ (Julian Melichar - Kleine Zeitung). 3 Jahre nach „Wir leuchten im Dunkeln“ biet die Band in der „Augendisko“ zum Tanz.

Was hat es mit dieser „Augendisko“ auf sich? Man hat sofort ein Bild vor seinem geisgen Auge: funkelnd, glänzend, leuchtend, irgendwie speziell. Das passt auch ganz wunderbar. Dabei war der Auslöser für die „Augendisko“ vergleichsweise banal. Marcus Heider (als sein Alter Ego „John Krempl“ Kopf der Band) war nach dem letzten Album gezwungen, sich mehreren Augenoperaonen auszusetzen. An sich eine natürlich unangenehme, aber letztlich auch seltsame und fast überirdische Erfahrung. Wie beschreibt man das Flimmern und die Farben, die vor einem tanzen, wenn man im Dämmerzustand auf dem OP-Tisch liegt? Richg, „Augendisko“ trifft es am besten. Die „Augendisko“, die dem Album seinen Titel gibt, ist ein Sehnsuchtsort - bizarr, bunt, vielfälg wie die Musik. Und das Geheimnis rund um die Augenklappe von John Krempl haben wir nun auch gelüet. Es ist kein modisches Accessoire, sondern eine Notwendigkeit bei der Real Life-Bildschirmarbeit und somit willkommener Teil des Bühnenouits.

Mit dem ersten Album „Wo das Meer am tiefsten ist“ stellte sich die Band 2014 vor. Die Presse fand das Album „unbekümmert, tanzbar, träumerisch, verspielt, episch, experimentell, wild“ (hp://www.lovegodchaos.at/presse). Love God Chaos spielten Konzerte in Österreich und Deutschland und veröffentlichten zu den Songs des ersten Albums in unregelmäßigen Abständen insgesamt sechs stimmungsvolle Schwarz-Weiß-Videos (hp://bit.ly/1OwlgIC).

„Die Unmöglichkeit des Nichtscheiterns“ ist 2017 der druckvolle, gewitzte und „verführerische“ Nachfolger und nicht das „schwierige“ zweite Album. Bei dem Video zu „Eskalation, bitte“ (hps://www.youtube.com/watch?v=Chbko1MGJgk) machen Musikerinnen aus 20 befreundeten steirischen Bands mit. Genregrenzen existieren für die Dauer eines Songs nicht, der solidarische Schulterschluss der heimischen Bandszene ist und bleibt einzigartig.

2019 folgt mit „Endling“ das dritte Album, der epische Opener „Commander“ gibt die Richtung vor. Das dazu gedrehte Video wird medial gefeiert und gewinnt den Preis für das Best Rock Music Video bei den Munich Music Video Awards 2021. Nach ersten vielversprechenden Livepräsentationen staunt man wie alle anderen, dass es so etwas wie einen „Lockdown“ geben kann und die Welt still steht. Nach einer Schrecksekunde entscheidet man sich für das einzig Richge: Weitermachen.

Die Presse findet, dass die Band mit „Wir leuchten im Dunkeln“ 2022 gefinkelte Progrock/Indie-Pop-Finten schlägt. Musikalisch feiert man laut „Kleine Zeitung“ das verrucht Abstrakte und scheut nicht die große Geste. Milerweile treibt sich Love God Chaos auf diversen Festivals herum und wird als einzige deutschsprachige Art-Rock-Entdeckung gefeiert.

Marcus Heider aka John Krempl ist Komponist und Autor der Love God Chaos-Songs. „Krempl“ steht für Dinge, die man mit sich trägt, liebt und wovon man sich ungern trennt, seit 2007 ist John Krempl das virtuelle Alter Ego von Marcus Heider. Früher war er Mitglied der Indierocklegenden „The Trainleaders“ und „Spuk“. Seit 2000 ist er Impromusiker im Grazer „Theater im Bahnhof“
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Das Konzert findet in der Sandershaus - Bar statt.

Einlass ab 19:30 Uhr
Beginn um 20:30 Uhr
Eintritt an der Abendkasse

Foto von Marija Kanizaj

Location

Sandershaus
Sandershaus Sandershäuser Straße 79 34123 Kassel

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