Konzertchor Lippstadt & Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach
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1829 reiste Felix Mendelssohn-Bartholdy durch England und Schottland. Ein sturmdurchschüttelter Abstecher zu den Hebriden hinterließ einen so starken Eindruck, dass er seinen Eltern schrieb: „Um Euch zu verdeutlichen, wie seltsam mir auf den Hebriden zumute geworden ist …“, und die Anfangstakte der späteren Ouvertüre notierte. Wer in der Musik nun tosende Naturgewalten erwartet, wird allerdings enttäuscht. Mendelssohn schildert eine Stimmung, die eher einer musikalischen Umsetzung der Landschaften William Turners gleicht.
Johannes Brahms’ Schicksalslied greift die existenzielle Dimension auf. Nach Hölderlin steht dem sorgenfreien Dasein der Götter das Ausgeliefertsein des Menschen gegenüber. Trost wird zwar angedeutet, aber nicht verkündet; ganz im Sinne eines Komponisten, der einfachen Antworten grundsätzlich misstraute. Die Erste Walpurgisnacht ergänzt das Programm um eine dramatische Perspektive, geprägt durch Mendelssohns humanistischem Geist sowie seiner feinen Chor- und Orchestercolouierung. Ein Konzert zwischen Naturstimmung und Schicksalsfrage.
Quelle: https://www.koelnklavier.de
Einlass: 17 Uhr
Johannes Brahms’ Schicksalslied greift die existenzielle Dimension auf. Nach Hölderlin steht dem sorgenfreien Dasein der Götter das Ausgeliefertsein des Menschen gegenüber. Trost wird zwar angedeutet, aber nicht verkündet; ganz im Sinne eines Komponisten, der einfachen Antworten grundsätzlich misstraute. Die Erste Walpurgisnacht ergänzt das Programm um eine dramatische Perspektive, geprägt durch Mendelssohns humanistischem Geist sowie seiner feinen Chor- und Orchestercolouierung. Ein Konzert zwischen Naturstimmung und Schicksalsfrage.
Quelle: https://www.koelnklavier.de
Einlass: 17 Uhr
Location
Stadttheater Lippstadt
Lippstadt
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