FOTO: © Marco Borggreve

Konzerthausorchester Berlin, Christoph Eschenbach

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Als „Suche in Klängen nach flüchtigen Verfestigungen nicht greifbarer Erfahrungen“ versteht der vielfach ausgezeichnete Komponist Christian Mason (*1984) seine Arbeit. Sein Werk mit dem suggestiven Titel „An Ocean of Years“ spielt das Konzerthausorchester Berlin unter unserem Chefdirigent Christoph Eschenbach als Weltpremiere. Selten zu hören, aber überaus hörenswert ist George Gershwins „Concerto in F“. 1925 und damit im Jahr nach dem enormen Erfolg der „Rhapsody in Blue“ komponiert, schuf Gershwin darin seinen eigenen Stil, geprägt durch Jazz, Broadway-Songs, Tanzrhythmen und spätromantische Harmonien: „Viele Leute glaubten, die ‚Rhapsody’ sei nur ein glücklicher Zufall gewesen. Also machte ich mich daran, ihnen zu zeigen, dass ich noch eine Menge mehr drauf habe als das.“ Bei der Uraufführung saß er selbst am Klavier, bei uns ist Tzimon Barto der Solist. Der „Erfinder“ der modernen Zwölftontechnik, Arnold Schönberg, verdiente als junger Mann sein Geld als Arrangeur. Und er liebte Brahms. Seine Bearbeitung von Brahms’ Klavierquartett g-Moll, die als letztes Stück erklingt, begründete er kurz und bündig: „1. Ich mag das Stück. 2. Es wird selten gespielt. 3. Es wird immer sehr schlecht gespielt, weil der Pianist, je besser er ist, desto lauter spielt, und man nichts von den Streichern hört. Ich wollte einmal alles hören, und das habe ich erreicht.“

Location

Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt
10117 Berlin

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