FOTO: © Caro Wolter

Kunstausstellung: "Muster BrecheN"

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Muster BrecheN
Gruppenausstellung im Eisernen Haus, Schloss Nymphenburg
8.–10. Mai 2026, München


Mit der Ausstellung „Muster brechen“ präsentieren 13 Künstler*innen vom 8. bis 10. Mai 2026 im Eisernen Haus im Schloss Nymphenburg eine vielschichtige Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und persönlichen Strukturen – und dem Mut, diese bewusst zu hinterfragen und zu durchbrechen.


Ausgehend vom Muttertag richtet die Ausstellung einen besonderen Fokus auf die Rolle der Frau im Spannungsfeld zwischen Erwartungen, Selbstbestimmung und Wandel.


Die gezeigten Arbeiten bewegen sich zwischen sehr persönlichen und gesellschaftskritischen Perspektiven:

Carolin Wolter thematisiert transgenerationale Traumata und verbindet diese mit Symbolen von Heilung und Neuanfang, während Franziska Grundner Perfektionismus aufbricht, indem sie kontrollierte Malerei mit spontanen Einflüssen ihrer Tochter kombiniert. Tatjana Hodes setzt sich in einem intensiven Selbstporträt mit erlernten Rollenbildern, Körperwahrnehmung und weiblicher Sozialisation auseinander und fordert eine Neubewertung von Intimität und Selbstbestimmung.


Das Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Zufall wird bei Christina Klein sichtbar, deren Arbeiten durch experimentelle Farbtechniken bewusst Ordnung und Chaos miteinander verbinden.

Auch Silke Anthes beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Struktur und Auflösung, während Lisa-Maria Reith durch Perspektivverschiebungen gewohnte Sehweisen hinterfragt.

Wahrnehmung selbst wird zum Thema bei Anna Chornobrovkina, deren Werke erst auf den zweiten Blick ihre eigentliche Bedeutung entfalten, sowie bei Ingrid Amann, die mit unbeeinflusster Fotografie flüchtige Licht- und Raumstrukturen sichtbar macht und Sehgewohnheiten herausfordert.


Mit emotionaler Nähe und zwischenmenschlicher Verbundenheit setzt sich Ronja Sinnister auseinander und nutzt die Ausstellung zugleich, um ihre eigene künstlerische Praxis bewusst zu öffnen und neue Ausdrucksformen zu erproben. Sarah Stanojevic greift das Thema „Kinderträume ins Jetzt holen“ auf und verbindet persönliche Visionen mit künstlerischem Ausdruck.

Auch Fragen nach Erinnerung und Wahrnehmung spielen eine zentrale Rolle: Franziska Weber (Franziphia) durchbricht mit ihren fotografischen Collagen das Muster des bloßen Dokumentierens und macht sichtbar, wie Erinnerungen sich aus Fragmenten und Sinneseindrücken neu zusammensetzen.

Mit einer skulpturalen Arbeit widmet sich Dr. Nicoleta Wacker der ikonischen Figur Audrey Hepburn und stellt deren zeitlose Unabhängigkeit und Stärke in den Kontext von Selbstermächtigung und gesellschaftlichem Wandel.

Ein besonderes Element der Ausstellung ist die offene Malstation, die Besucher*innen aktiv einbindet. Hier können eigene Frühlingsmotive gestaltet werden – inspiriert von Natur und floralen Elementen, auch als persönliche Geste zum Muttertag.


Malstation: Samstag 13–17 Uhr & Sonntag 12–16 Uhr
ca. 15 Minuten | Einstieg jederzeit | auf Spendenbasis


Eröffnungsrede:
Freitag, 8. Mai 2026, 18 Uhr


Öffnungszeiten:
Freitag, 8. Mai: 12–20 Uhr
Samstag, 9. Mai: 10–20 Uhr
Sonntag, 10. Mai: 10–18 Uhr


Ort: Eisernes Haus, Schloss Nymphenburg, München


Website: https://www.fliegende-galerie.art/


Teilnehmende Künstlerinnen:
Carolin Wolter, Franziska Grundner, Sarah Stanojevic, Ronja Sinnister, Yuka Nagatsuka, Christina Klein, Franziska Weber, Ingrid Amman, Lisa-Maria Reith, Dr. Nicoleta Wacker, Silke Anthes, Tatjana Hodes und Anna Chornobrovkina

Location

Eisernes Haus des Schloss Nymphenburg München

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