FOTO: © Pooya Sedighi Mournani, Untimely, 2026, Foto / photo: Alexandra Ivanciu
Künstlergespräch mit Pooya Sedighi Mournani und Hanar Hupka
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Das Projekt It’s not about nothing beschäftigt sich in zwei Episoden und beiden Ausstellungshäusern der GfZK mit künstlerischen Praktiken im Feld des Dokumentarischen. Die hier präsentierten Arbeiten befragen Bildarchive als Orte des Widerstands und der Annäherung an verschüttete Geschichten.
Pooya Sedighi Mournani arbeitet mit Bildern von prägenden Ereignissen im Iran seit der islamischen Revolution 1979. Sie stammen aus staatlichen Quellen, aus dem Internet und den sozialen Medien. Mournani zoomt auf Details heran, wählt Bildausschnitte aus und überträgt sie per Laserdruck auf Trägermaterialien wie Aluminium oder Glas. Er löst Bilder, etwa von Menschenansammlungen, Protesten, Gewalt und Zerstörung, aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang. Aus seiner fortlaufenden Bildersammlung entsteht ein spekulatives Archiv, das keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Wahrheit erhebt. Er fordert uns auf, die uns umgebenden Bilder kritisch zu befragen: Was sehen wir? Was offenbart die Perspektive eines Fotos über seine Urheber*in? War die Fotograf*in Teil der Masse, Teil des Systems oder außenstehende Beobachter*in? Wann dient ein Bild einer offiziellen Geschichtserzählung? Und wann ist es dokumentarisches Mittel des Widerstands? Eine weitere Serie zeigt Porträts von Mournanis Mutter. Er fotografiert sie, wenn er zu Besuch bei ihr im Iran ist. Sie ist für ihn eine wichtige Begleiterin wie auch Zeitzeugin.
Preisinformation:
Einzelticket: 7€ / 5€ Kombiticket: 10€ / 6€
Location
Angaben zur Barrierefreiheit
Für dieses Event liegen uns keine Infos zur Barrierefreiheit vor.
Alles zum Thema Barrierefreiheit bei Rausgegangen findest du hier.
Vielleicht gefällt dir auch das?
Noch mehr Events dieser Location-Page