Wer heute an der Haltestelle „Düsseldorf Zoo“ aussteigt, der wird vergeblich suchen, denn einen Flächenzoo hat die Landeshauptstadt schon seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr. Heute ist das Gelände des Düsseldorfer Zoos ein Park und nur noch wenige Spuren erinnern an seine damalige Funktion und die über 1000 Tiere, die hier einmal gepflegt wurden.
Wie ein Phoenix aus der Asche erstand aus den Kriegstrümmern das „Löbbecke-Museum und Aquarium“ als neue zoologische Einrichtung der Stadt. 2026 blickt das Aquazoo Löbbecke Museum mit einer Ausstellung rund um Eisbär, Tiger und Co zurück auf 150 Jahre Geschichte. Für die Ausstellung sind die Mitarbeitenden tief in das eigene Institutsarchiv eingetaucht und zeigen teils nie vorher veröffentlichte Fotos des damaligen Zoogeländes und der dort gehaltenen Tiere. Ebenso wird anhand zahlreicher Zeitzeugnisse und Archivalien die fortschreitende Entwicklung des Instituts bis heute dargestellt. Neben anderen Objekten wird als besonderes Highlight die Totenmaske des Orang Utan-Männchens „Wambo“ zu sehen sein, der einst in Düsseldorf lebte.
Im Rahmen einer Führung nimmt Ausstellungs- und Sammlungskurator Dr. Stefan Curth die Besucherinnen und Besucher mit auf eine spannende Zeitreise durch 150 Jahre Düsseldorfer Zoogeschichte.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Es ist lediglich der Eintritt in den Aquazoo zu entrichten.
Treffpunkt: 17 Uhr in Raum M, Sonderausstellungsbereich zwischen Tropenhalle und Pinguinanlage im Obergeschoss
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