Kuratorinnenführung zum internationalen Museumstag
Was das Schaufenster für den Laden, ist das Cover für das Buch. Ob Bild, Schrift, Farbgestaltung oder Haptik: Der Umschlag macht auf den Inhalt eines Buches neugierig, ohne zu viel zu verraten. Mit der Ausstellung „Waffe Buchumschlag! Foto, Cover und Propaganda in den 1930er Jahren“ widmet sich das Deutsche Buch- und Schriftmuseum mit Blick auf die 1930er Jahre exemplarisch der Frage, wie sich in gesellschaftspolitisch aufgeheizten Zeiten auf den Covern von Büchern politische Diskurse und ideologische Kämpfe widerspiegeln – inwieweit der Buchumschlag zur Waffe wird.
Die Ausstellung widmet sich Druckwerken dieser Zeit mit Schwerpunkt auf österreichische Publikationen, deren Verlage auch in Deutschland, insbesondere in Leipzig, tätig waren und bisher wenig erforscht sind. Anhand von rund 100 Beispielen präsentiert die Ausstellung exemplarisch die Experimentierfreude bei der Covergestaltung mittels Fotografie und Typografie in den 1930er Jahren.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Photoinstitut BONARTES in Wien und wurde von Monika Faber, Arne Reimer, Hanna Schneck sowie Pierre Pané-Farré kuratiert. Nach Stationen in Wien und Salzburg ist sie nun in Leipzig zu sehen.
Die Ausstellungskuratorin Hanna Schneck vermittelt bei der Führung die Hintergründe und Inhalte zur Ausstellung.
Information und Kontakt
Treffpunkt: Museumsfoyer, Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig
Kosten: Eintritt frei
Dauer: 60 Minuten
Anmeldung: Keine Anmeldung erforderlich.
Garderobeninfo: Zum Einschließen von Taschen und Rucksäcken in die Schließfächer benötigen Sie Ein- oder Zwei-Euro-Münzen.
Barrierefreiheit: Die Führung ist rollstuhlgerecht zugänglich.
Kontakt: dbsm-info@dnb.de