An ausgewählten Terminen führen die Kuratorinnen durch die von ihnen konzipierte Ausstellung. Besucher*innen haben die Gelegenheit, mit den Expert*innen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und tiefere Einblicke zu gewinnen.
Inmitten sich wandelnder politischer Realitäten stellt A Bird That Cannot Land den Begriff eines „Mittelosteuropas“ und dessen Geschichten von Konflikt, Kolonialität und Imperialismus ins Zentrum. Wiederkehrende Konflikte reißen die Wunden vorangegangener Krisen auf und fordern unser Verständnis von gemeinsamer Erfahrung, Sprache und Vorstellungskraft heraus. Durch die Verknüpfung des postsowjetischen Osteuropas mit Zentral- und Südwestasien sowie dem Mittelmeerraum widmet sich die Ausstellung der Frage, wie wir in Zeiten von Krieg, Unsicherheit und Entfremdung Sinn stiften und Zugehörigkeit erfahren. In Realitäten, in denen die Kontinuität von Bedeutung gebrochen ist, begreift die Biennale das Exil in und aus der Welt als eine zentrale Bedingung des zeitgenössischen Lebens.
Preisinformation:
Teilnahme im Ausstellungsticket enthalten