FOTO: © Still aus „Tannenstraße 10“ von Sarah Kramer
Filme von Studierenden (Programm 1)
Das sagt der/die Veranstalter:in:
„Männer in Autos – Fahren“
Richard Andreas Finger (Regie & Buch), Elisabeth Caic (Bildgestaltung)
Spielfilm, 2025, 9 Min.
Mitten in der Nacht zwingt eine rote Ampel zwei alte Freunde dazu, das zu besprechen, was sie den ganzen Abend über vermieden haben.
„Tannenstraße 10“
Sarah Kramer (Regie & Buch)
Essay, 2026, 30 Min.
Die Filmemacherin kehrt in die Straße zurück, in der sie aufgewachsen ist, und erzählt von den Freundschaften, die dort entstanden, aber auch verloren gegangen sind. In der Tannenstraße 10, direkt gegenüber ihrem Elternhaus, befand sich in den 1990er Jahren eine Unterkunft für Geflüchtete. Sarah Kramer verbindet alte Videoaufnahmen, die teilweise von ihr selbst gedreht wurden, mit neuen Begegnungen und Gesprächen mit den Menschen von damals.
„Demontage“
Leonard Mann (Regie & Buch)
Dokumentarfilm, 2026, 30 Min.
Am Stadtrand von Lüdenscheid führt Sandra die Autoverwertung ihres Vaters weiter. Es ist ein Ort, an dem nicht nur ausrangierte Fahrzeugteile neue Besitzer finden, sondern auch Menschen Arbeit, Struktur und Halt. Ihre Mitarbeiter Holger, Markus und Kevin, die auf dem regulären Arbeitsmarkt kaum Chancen hätten, bilden gemeinsam mit Sandra eine kleine Utopie. Doch eine zunehmende Eskalation äußerer Einflüsse droht dieses fragile Gefüge zu zerstören.
„Wir müssen reden“
Fabian Maria Schumbrutzki (Regie & Buch), Christopher Todd (Bildgestaltung) und Jasmina Sonja Bartl (Produktion)
Spielfilm, 2025, 12 Min.
Der Kosmos von DJ Fischer an einem Nachmittag in Köln: Er spielt einen Touristen auf der Domplatte, spricht über den Führerbunker, trifft seine Schwester zum Essen. Er redet, manchmal lange, manchmal mit jemandem. Fischers Wahn spiegelt kollektive Erinnerung. 2025: Deutschland in seinen zwanziger Jahren.
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Organizer | Veranstaltungsreihe
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