Rossinis La Cenerentola verzichtet auf Zaubertricks und setzt auf Humor und Herz. Die urbane Aschenputtel-Geschichte zeigt, wie inneres Leuchten jede Fassade schlägt und gute Absichten am Ende siegen müssen 🤩
von Gioachino Rossini Komische Oper in zwei Akten
Libretto von Jacopo Ferretti „Ich halte nichts vom Recht auf Arbeit; ich halte es lieber für das größte Recht des Menschen, nichts zu tun“, sagte Rossini. Davon ist Angelina, sein Aschenputtel, weit entfernt – in der Familie ihres bankrotten Stiefvaters verrichtet sie Sklavenarbeit. Wie ein Prinz, für den das Bankkonto und ein Heer von Dienern arbeiten, sie aus dieser prekären Lage herausholt, ist als Märchen von Charles Perrault bis Walt Disney weltbekannt. Rossini erzählt die Geschichte von der Überlebenskraft ehrlicher Gefühle ohne die bekannten Wunderelemente. Ein großes Wunder gibt es aber doch: Liebe auf den ersten Blick. Nicht auf dem Ball, sondern wenn der Prinz als Diener die möglichen Bräute vorab inspiziert. Drumherum der Irrsinn von Aufstiegsträumen und Abstiegsszenarien, der Rossinis Figuren genauso vor sich hertreibt wie die wahnwitzige Energie seiner Musik.
Preisinformation:
Familienvorstellung am 19. April: Kinder zahlen auf allen Plätzen nur 10 €