FOTO: © Lagerfeuer Deluxe

Lagerfeuer Deluxe mit Flinte, Die Nowak & Hello Piedpiper

TAGESTIPP Konzert & Musik

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Zum Abschluss der Indoor Saison dürfen wir einen der geschichtsträchtigen Läden Kölns bespielen. Es schweben noch ein paar verruchte Düfte durch diese heiligen Hallen, aber durch Steinway Flügel und Jazz Flair entsteht die perfekte Melange für ein legendäres Lagerfeuer Deluxe. Ähnliches gilt für unsere exquisiten Gäste.

Die Nowak ist die Kunstfigur der in Regensburg lebenden Künstlerin Rebekka Maier. Ihre Songs malen Bilder, die sich in die Festplatte ihrer Zuhörer graben und die man so schnell nicht mehr loswird. Schwarzer Humor gehört dabei zu Nowaks Lieblingsbeschäftigungen. Ihre mit Sarkasmen gespickten Texte, brachten ihr 2018 u.a. den Rio Reiser Songpreis ein.

Sommer 2015. Zwei gute Freunde sitzen in ihrer Lieblingskneipe in Kreuzberg. Alexa und David klagen sich gegenseitig ihr Leid über zerbrochene Beziehungen und frustrierende 9-5 Jobs. Im Büro alt werden? Das geht deutlich besser. Ihre eigentliche Leidenschaft ist das Musikmachen - und zwar schon seit früher Jugend. Alexa singt und schreibt Texte. David spielt Gitarre und komponiert. Während Alexa eine polyamouröse Beziehung mit Soul, Rap und Rio Reiser führt, schreddert sich David mit Hardcore und Metal über die Bühnen Europas.  Beide haben Lust neue Wege zu gehen. Ein erster gemeinsamer Song entsteht: Irgendwie Deutschpop und irgendwie auch nicht. In einer durchzechten Nacht wird Produzent Kraans De Lutin mit ins Boot geholt. Die Band Flinte erblickt das Tresenlicht. Es folgen viele neue Songs und zwei Kündigungen.

Es gibt Alben, die sind so dicht, vielschichtig und variantenreich, dass man sich nach den ersten Hördurchgängen darin schwindelig orientieren muss. Atem schöpfen und erstmal Stück für Stück umgucken, dann aber doch irgendwann kopfüber rein in die lichtdurchfluteten Zwischenräume. „The Raucous Tide“, das zweite Studioalbum des Kölner Songwriters Fabio Bacchet alias Hello Piedpiper, ist ein klassisches Folk-Album, und dann doch wieder nicht. Es ist ausladend-poppiger Film-Soundtrack, dabei aber fast 100 Prozent DIY. Es ist das Album eines Solokünstlers, das dennoch den gemeinschaftlichen Klang dreier akribisch experimentierender Musiker atmet. Und es beinhaltet so viele hinreißende Ohrwürmer, jazzige Harmonien, Chorgesänge und clevere Wendungen, dass es eine Weile braucht, bis man die Details und Verästelungen auch wirklich einzelnen Liedern zuordnen kann.

Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele

Location

King Georg
Sudermanstraße 2
50670 Köln

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