Dulce, eine junge Lehrerin im trockenen und bitterarmen Nordosten Brasiliens, wird Zeuge, wie ihr Freund ermordet wird – im brasilianischen Frauen-Film „Alegria do Amor. Die Landkonflikte in der Gegend sind bruatal: zwischen einer internationalen Bergbaufirma und den Bewohnern eines Dorfs, das vor Jahrzehnten als stolzes „Quilombo“ von geflohenen schwarzen versklavten Menschen gegründet worden war. Die junge Lehrerin flieht nach São Paulo, findet Freundschaft, Unterstützung und Trost in der queeren Szene der Megalopolis.
Márcia Paraiso, brasilianische Regisseurin, die in München gelebt hat, hat ihren zweiten Kinofilm zu 90 Prozent mit Frauen besetzt. Passend zur Thematik ordnen sich 70 Prozent ihres Filmteams der LGBTQIA+ Szene zu.
Regisseurin Márcia Paraiso und Filmproduzent Ralf Tambke sind bei der Filmvorführung heute anwesend.
Portugiesisch original mit Englischen Untertiteln.