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Laurie Penny:  Sexuelle Revolution - taz Talk meets Leipzig liest

Laurie Penny: Sexuelle Revolution - taz Talk meets Leipzig liest

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Überall dort, wo  Frauen, queere, nonbinäre und trans Personen, insbesondere diejenigen, die nicht der weißen Mehrheitsgesellschaft angehören, laut werden und nicht länger bereit sind, ihren Körper als Eigentum anderer zu begreifen, beginnt die sexuelle Revolution. Eine Revolution, die eine Gesellschaft anstrebt, die der Logik des fortlaufend ausgehandelten Einvernehmens folgt und nicht von einer Zwangskultur dominiert wird.

Laurie Pennys Plädoyer: Eine Kultur des Consent, die weit über Sex hinausgeht, die das Menschsein verändern kann und auch Arbeitsverhältnisse, die politische Systemrepräsentation und das Miteinander betrifft. Nur so können individuelle und kollektive Traumata von Menschen aller Gender geheilt - und zukünftig verhindert - werden.

Durch dieses Aufstehen und Anklagen geht die Zeit der gegenwärtigen Krisen zugleich mit einer produktiven Transformation einher. Unser Verständnis von Sex und Gender, und der Frage, wessen Körpern und wessen Worten Bedeutung beigemessen wird, verändert sich tiefgreifend und dauerhaft. Diese sexuelle Revolution stellt somit eine Bedrohung für die soziale und wirtschaftliche Ordnung dar. Kein Wunder, dass die extreme Rechte so hart zurückschlägt.

Eine sexuelle Revolution hat begonnen, und diesmal wird sie nicht aufzuhalten sein.

Penny schreibt über Sex, Macht, Trauma und Widerstand – und damit auch über die Krise der Demokratie und die Geschichte (weißer) Männlichkeit, die die Zukunft verstört – und wie der Feminismus diese retten kann.

Laurie Penny, 1986 in London geboren, ist Journalistin, Buch- und Drehbuchautorin sowie Bloggerin. Sie studierte englische Literaturwissenschaft in Oxford, über das Nieman Stipendium für Journalismus ging sie nach Harvard. Zu ihren Themenschwerpunkten zählen Politik, soziale Gerechtigkeit, Popkultur und Feminismus, zu denen sie unter anderem im Guardian, Time Magazine, New York Times und Vice publizierte. Ihr neustes Buch „Sexuelle Revolution. Rechter Backlash und feministische Zukunft“ im Verlag Edition Nautilus erschienen.

Moderiert wird der taz Talk von Katrin Gottschalk. Sie ist stellvertretende Chefredakteurin der taz sowie Leiterin der digitalen Produktentwicklung.

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung in englischer Sprache durchgeführt wird.

Wichtige Buchungshinweise:

Die Veranstaltung findet in der taz Kantine statt und wird zusätzlich live auf YouTube gestreamt. Aufgrund der bestehenden Hygieneregeln sind die Plätze in der Kantine beschränkt. Wir bitten Sie um eine Anmeldung über buchung@taz.de mit Namen und Anzahl der gewünschten Tickets sowie im Betreff die Angabe „Sexuelle Revolution“. Die Teilnahme ist nur mit einem im Voraus gebuchten Ticket möglich. Darüber hinaus legen Sie bitte am Einlass die folgenden Nachweise vor: Einen Nachweis über eine vollständige Impfung gegen Corona oder einen Genesenennachweis (nicht älter als 90 Tage) und zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Schnelltestnachweis (2G+). Geboosterte Personen müssen keinen zusätzlichen Test vorlegen. Die Daten dieser Nachweise werden zudem mit Ihrem gültigen Ausweisdokument abgeglichen. Darüber hinaus ist das Tragen einer FFP2-Maske Pflicht.

Location

taz Kantine Friedrichstraße 21 10969 Berlin

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