Mit dem Ziel, die Namen und Geschichten bedeutender jüdischer Akteur*innen aus Leipzig wieder ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, begibt sich das MdbK seit 2024 auf Spurensuche. Im Rahmen einer Kuratorinnenführung gibt Ulrike Saß Einblicke in die Installation von Shlomit Lehavi und Sharon Adler im Foyer und gewährt damit auch einen Vorgeschmack auf die große Ausstellung Vier Wände voller Kunst. Jüdische Familien und ihre Sammlungen in Leipzig, die ab dem 1. Oktober 2026 zu sehen sein wird.
Leerstellen sichtbarmachen erweitert das Bild der abgebildeten Stifterinnen und Mäzene im Foyer um die jüdischen Protagonist*innen und macht deutlich, dass Wissen und Geschichte abhängig von der sie leitenden Fragestellung ist. Shlomit Lehavi arbeitet gattungsübergreifend und kombiniert traditionelle Techniken mit medienkünstlerischen Methoden. Leerstellen sichtbarmachen – eine Installation aus digitalen Zeichnungen, die auf einem transparenten Bildschirm präsentiert werden – steht an der Schnittstelle von Video, Zeichnung und interaktiver Kunst. Die Arbeit fügt sich räumlich in das Foyer ein und schafft einen Erinnerungsort im MdbK.
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