Der lesbische Karneval in Köln hat sich seit den 1990er Jahren zu einem festen und sichtbaren Teil der queeren Karnevalskultur entwickelt.
Ein erstes echtes Highlight waren die Sitzungen der "Jecken Lesben" im Kölner Stollwerck, flankiert von vielen kleinen Kneipen-Events und Partys - oft als Antwort auf die eher männlich geprägte "Rosa Sitzung".
Seit 2006 ist die Schnittchen-Sitzung die feste Adresse für alle, die lesbischen Karneval feiern wollen.
Der lesbische Karneval in Köln ist dabei mehr als eine Partyform: Er ist eine Form von kultureller Selbstbehauptung und Sichtbarkeit innerhalb einer ansonsten oft männlich dominierten Karnevalswelt.
Heute zeigen die Veranstaltungen, dass Karneval in Köln nicht nur Brauchtum reproduziert, sondern mit einer lebendigen Mischung aus Brauchtum, Politik und guter Unterhaltung für gesellschaftliche Veränderung steht.
Darüber spricht Moderatorin Carolina Brachmann mit ihren Gästen Karolin Balzar, Clarissa Kurscheid und Imi Paulus.
Der Abend findet im Rahmen der diesjährigen Kölner Lesbian Visibility Weeks 2026 statt und ist eine Kooperation von Kölner VHS und den Neuen Medien e. V.