Der Düsseldorfer Autor Bernard Hoffmeister stellt seinen Debütroman vor. Seit 15 Jahren im Bereich Poetry Slam, Literatur und Universität in Düsseldorf unterwegs ist der Roman ein vorläufiger Höhepunkt.
Warum gehts in dem Roman?
Benjamin, 29, untersetzt und überfordert, promoviert über den Posterboy der Kulturtheorie: Walter Benjamin. Als dauerironischer Intellektueller shoppt er sich durch eine alternative Warenwelt, gibt an der Heinrich-Heine-Universität den Schelm und stürzt sich in eine neue Kleinkunstform. Nur eins fehlt: der Sinn. Doro, seine langjährige Freundin, verzweifelt an ihm, hört auf, ihn zu verstehen. Interviewauszüge mit ihr kommentieren die gemeinsame Zeit im Rückblick. Akademischer Alltag, Partnerschaft, Düsseldorf – nichts kann Benjamin erfüllen. Als dann noch der Erfolg ausbleibt, gerät seine Welt in Schieflage und er droht endgültig in den selbst gebauten Zitat-Passagen zu verschwinden.
Der Roman „Benjamin im Stroboskop“ ist wie ein literarischer Feed zum Durchscrollen: absurd, fragmentarisch, überdreht und man will immer weiter lesen. Ein illustrer Strudel aus Millennial-Ängsten, Konsum und Jetztzeit. Noch nie war Scheitern so optimistisch und unterhaltsam wie in Bernard Hoffmeisters Debütroman.
Das Gespräch führen wird Emily Grunert, Leiterin des Literaturbüro NRWs.
Wo?
in Hörsaal 3B
Wann?
am 06,05,26 um 18:30
Wie viel?
Der Eintritt ist frei.
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