Was man auf den Literaturbühnen dieser Republik nicht hören will: „Äh, ist das Mikro hier an?“; „Zu wieviel Prozent ist der Text denn jetzt autobiografisch?“; „Jetzt sag doch endlich was“! Für den letzten Fall machen wir am 08. Februar eine freudige Ausnahme, denn David Hugendicks gleichnamiges Buch über das Stottern erscheint und wir feiern die Buchpremiere.
Irgendwann muss die Menschheit beschlossen haben, dass sie es pausenlos eilig hat. Wer stottert, guckt oft in ungeduldige Gesichter, weil die Zeit des anderen ein wenig anhält. Stottern ist eine Art von rasendem Stillstand, eine unvorhergesehene Störung im Betriebsablauf, der bitte reibungslos zu verlaufen hat.
Im Gespräch mit Cornelius Pollmer denkt David Hugendick über das Stottern und das Sprechen nach, über Ungeduld und Scham, über heimtückische Buchstaben und über unsere von künstlicher Dringlichkeit geprägte Gesellschaft.
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