Anke Glasmacher, Christoph Danne und Simone Scharbert loten in ihren Texten den Horizont aus, mal sprachlich, mal bildlich, mal aus der Zeit, mal aus der Erinnerung heraus.
Christoph Danne, der Weltenreisende, hat in seinem neuen Lyrikband „Firnis & Revolte“ versucht, katalonische Landschaften poetisch zu vermessen, erzählt von den Menschen und ihrem Leben dort.
Anke Glasmacher begibt sich in ihrem neuen Buch „Zur Stunde Blau“ auf die Suche nach der Sprache: Blau, die poetische Farbe von Sehnsucht und Vergänglichkeit, ist nicht nur eine Referenz an Sprachbilder u.a. bei Georg Heym, Hilde Domin oder Else Lasker-Schüler, sondern steht auch als Symbol für die besondere Sprachlosigkeit unserer Zeit.
„Wie es auch ist“, überschreibt Simone Scharbert ihre lyrischen Essays auf Instagram und so auch in ihren aktuellen Texten, in denen sie „Fund- und Flutstücke“ aus dem überfluteten Erftstadt-Blessem aufbewahrt hat. Bilder, die sich einweben in die Erinnerung an die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 und die Hoffnung geben, nicht nur den Menschen, die diese Katastrophe schulterten.
Die drei Lyriker*innen nehmen Sie mit auf eine poetische Reise, mal ernst, mal heiter, mal tröstlich, mal traurig und präsentieren eine kunstvolle Stimmenvielfalt der Lyrik von heute.